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Herbst

Gedicht
Herbst


von Annegret Kronenberg


Im Herbst beginnt zu sterben,
was Frühling einst gebar.
Der letzten Rose Werben
kommt meinem Herz nicht nah.

Der Morgengruß der Lerche
ist längst Vergangenheit.
Was Schwalben mir gesungen,
liegt schon unendlich weit.

Mein Herz ist voller Wehmut,
voll Traurigkeit mein Sinn.
Ich geb’ mich ganz der Sehnsucht,
dem langen Sterben hin.

Die Nebelschwaden hüllen
mich in ein Totenkleid.
Die Seele kann entschwinden,
entflieh’n dem Erdenleid.


 


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