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IN MEMORIAM 15. MAI
Ein Tag,
der nach vielen toten Tagen
das Stigma empfing.
Ein Tag,
der in meine
Apokalypse
ging.
Nicht fähig zum Weinen,
nicht fähig zum Schrei'n,
trug ich meine Seele zu dir
in dein Zimmer hinein.
Wo du lagst,
einsam im Raum.
Wo du starbst,
ganz allein.
Nichts hat dich mehr erreicht.
Bleich, alles bleich
und von Schwere behangen.
Deine Seele ist gegangen.
Und Jahre danach, weine ich nach:
deiner Lebendigkeit.
Kann's immer noch nicht glauben.
Er, den ich mit Liebe berührte,
ist NIE MEHR da.
Was würde ich geben,
dich nah zu spüren:
MEIN LEBEN
Renate Tank |
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