Das Orthogravieh

> PLAUDERGARTEN

 

 


Neue Antwort erstellen
Neues Thema eröffnen
Autor Nachricht
  Gedichte  -  Achim von Arnim 1781-1831 deutscher Dichter
Ann
BeitragVerfasst am: 20.09.2004, 20:01  Neue Antwort erstellen
Gedichte
Achim von Arnim 1781-1831 deutscher Dichter
Antworten mit Zitat
Administrator
Administrator


Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 44707
Wohnort: Gronau

Was hilft mir alles Denken,
Was hilft mir alles Sprechen,
Was hilft mir alles Tun!
Mein Liebchen will mich kränken
Und will das Herz mir brechen,
Ich darf nicht bei ihr ruhn.


Zuletzt bearbeitet von Ann am 26.03.2008, 16:55, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Sponsor
Ann
BeitragVerfasst am: 20.09.2004, 20:02  Neue Antwort erstellen
Gedichte
Achim von Arnim 1781-1831 deutscher Dichter
Antworten mit Zitat
Administrator
Administrator


Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 44707
Wohnort: Gronau

Achim von Arnim (1781-1831)

AN FRÄULEIN BETTINE BRENTANO

Wach auf du halbgeschlossne Blüt,
Zeig Dich in vollem Glanze,
Der Schmetterling ist rings bemüht
Und kitzelt Dich im Tanze,
Die Schäflein ziehn zur Weide bald
Einsiedler singen schon im Wald,
Du hältst die Blätter Dir vors Aug,
So schlafe nur, ich schlafe auch!

Ruh still, du rotbestäubte Frucht
Du schwebst und lebst auf Blättern,
Dich sucht das Reh in seiner Flucht,
Eichhörnlein zu dir klettern,
Es hebt sich die betaute Brust
Und alles ist Dir unbewußt,
Die ganze Luft wird busenwarm,
Wie ruhst du still auf meinem Arm.
Nach oben
Ann
BeitragVerfasst am: 23.09.2004, 21:14  Neue Antwort erstellen
Gedichte
Achim von Arnim 1781-1831 deutscher Dichter
Antworten mit Zitat
Administrator
Administrator


Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 44707
Wohnort: Gronau

Mir ist zu licht zum Schlafen

Mir ist zu licht zum Schlafen,
Der Tag bricht in die Nacht,
Die Seele ruht im Hafen,
Ich bin so froh erwacht.

Ich hauchte meine Seele
Im ersten Kusse aus,
Was ist's, daß ich mich quäle
Ob sie auch fand ein Haus.

Sie hat es wohl gefunden
Auf ihren Lippen schön,
O welche sel'ge Stunden,
Wie ist mir so geschehn!

Was soll ich nun noch sehnen?
Ach, alles ist in ihr.
Was fühlen, was erflehen?
Es ward ja alles mir.

Ich habe was zu sinnen,
Ich hab', was mich beglückt:
In allen meinen Sinnen
Bin ich von ihr entzückt.
Nach oben
Ann
BeitragVerfasst am: 23.09.2004, 21:15  Neue Antwort erstellen
Gedichte
Achim von Arnim 1781-1831 deutscher Dichter
Antworten mit Zitat
Administrator
Administrator


Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 44707
Wohnort: Gronau

Achim von Arnim
Der Mensch ist bald vergessen
der Mensch vergißt so bald,
der Mensch hat nichts besessen,
er sterb´ jung oder alt.


Der Mensch ist bald vergessen,
nur Gott vergißt uns nicht,
hat unser Herz ermessen,
wenn es in Schmerzen bricht.


Wir steigen im Gebete
zu ihm wie aus dem Tod,
sein Hauch, der uns durchwehte,
tat unserm Herzen not.
Nach oben
Ann
BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 13:42  Neue Antwort erstellen
Gedichte
Achim von Arnim 1781-1831 deutscher Dichter
Antworten mit Zitat
Administrator
Administrator


Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 44707
Wohnort: Gronau

Ritt im Mondenschein

Herz zum Herzen ist nicht weit
unter lichten Sternen,
und das Aug , von Tau geweiht ,
blickt zu lieben Fernen ;
unterm Hufschlag klingt die Welt ,
und die Himmel schweigen ,
zwischen beiden mir gesellt ,
will der Mond sich zeigen .

Zeigt sich heut in roter Glut
an dem Erdenrande ,
gleich als ob mit heissem Blut
er auf Erden lande ,
doch nun flieht er scheu empor ,
glänzt in reinem Lichte ,
und ich scheue mich auch vor
seinem Angesichte .

eingegeben 20.09.09 von Rita
Nach oben
Ann
BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 13:44  Neue Antwort erstellen
Gedichte
Achim von Arnim 1781-1831 deutscher Dichter
Antworten mit Zitat
Administrator
Administrator


Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 44707
Wohnort: Gronau

Der Welt Herr

Morgenstund hat Gold im Munde ,
denn da kommt die Börsenzeit
und mit ihr die süsse Kunde
die des Kaufmanns Herz erfreut :
was er abend spekulieret ,
hat den Kurs heut regulieret .

Eilend ziehen die Kuriere
mit dem kleinen Kursbericht ,
dass er d i e s e Welt regiere ,
von der a n d e r n weiss ich 's nicht :
zitternd sehn ihn Potentaten ,
und es bricht das Herz der Staaten.

eingegeben 20. 09. 09 von Rita
Nach oben
Ann
BeitragVerfasst am: 20.03.2014, 15:32  Neue Antwort erstellen
Gedichte
Achim von Arnim 1781-1831 deutscher Dichter
Antworten mit Zitat
Administrator
Administrator


Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 44707
Wohnort: Gronau

Die Kindheit ist ein Augenblick Gottes.
Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde

Seite 1 von 1
gedichte-garten.de Foren-Übersicht  -  Gedichte

Neue Antwort erstellen

 

Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
AN EINEN DICHTER von Renate Tank Ann Eigene Gedichte von Gästen 1 10.02.2016, 17:34 Letzten Beitrag anzeigen
Richard von Wilpert 1862-1918 deutsch... Ann Gedichte 1 19.03.2014, 10:57 Letzten Beitrag anzeigen
Fritz Reuter deutscher Dichter 1810-1874 Ann Gedichte 1 04.07.2013, 15:51 Letzten Beitrag anzeigen
Fritz Reuter, deutscher Dichter 1810-... Ann Gedichte 0 04.07.2013, 15:45 Letzten Beitrag anzeigen
Friedrich Hölderlin 1770-1843 deutsc... Ann Gedichte 0 18.05.2013, 16:39 Letzten Beitrag anzeigen

Annegret Kronenberg © 2004-2006 | Alle Rechte vorbehalten | Inhalt | Lyrik | Liebesgedichte | Gedichte & Poesie | Adventskalender basteln | Internet Forensicherheit