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| Eigene Gedichte von Gästen - Armer Hund |
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Verfasst am:
29.05.2009, 14:00

Eigene Gedichte von Gästen
Armer Hund
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Armer Hund
Ich träumte in der Nacht ich wär’
Das Gegenteil vom Millionär
Verlaust und arm und ohne Bett
Schlief ich im Freien gar nicht nett
Als Einziges im Leben sprich
Drehte das Leben sich um mich
Wie fänd’ ich etwas für den Bauch
Der knurrend mich ermahnte auch
Es war nicht leicht ihn ruhig zu halten
Denn auf der Straße lag kein Brot
Dort aber wo ich dieses suchte
Wollte man schlagen fast mich tot
Ich sehnte mich nach einer Dusche
Nur Wasser hielt mich noch am Leben
Das kostenlos mir floss in Strömen
Aus diesem Brunnen in der Stadt
Es zog mich zu den Schulen hin
Um da in Abfällen zu suchen
Nur früh genug musste ich dort sein
Weil andere Hunde liefen auch ein
Arm war ich nämlich nicht allein
Auch Andere hoben Flaschen auf
Um sich vom Pfand etwas zu gönnen
Wir Arme wollten uns schon kennen
Sie fragten mich wo schliefst du heut
Ich gab ihnen die Brücke an
Und fügte also gleich hinzu
Darunter passt höchstens EN Mann
Das hätte ich nicht sagen müssen
Es wussten alle und nun bin
Für alle Zeiten ich Besitzer
Geh jede Nacht zur Brücke hin
Verwöhnt war ich bisher gewesen
Nun bin ich arm und weiß bescheid
Ich brauche keine Klingel mehr
An meinem Haus Bescheidenheit
@juska |
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Sponsor
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Verfasst am:
29.05.2009, 17:12

Eigene Gedichte von Gästen
Armer Hund
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Hallo Juska,
es gibt sie wirklich, diese Armen. Sie nehmen meistens auch keine Hilfe an. Jeder ist seines Glückes Schmied.
Ein sehrt schönes Gedicht.
Sonnige Pfingsttage wünscht Dir
Ann |
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Verfasst am:
30.05.2009, 08:22

Eigene Gedichte von Gästen
Armer Hund
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Sie nehmen zu, die "armen Hunde" und es sind nicht immer nur Alkoholiker, die nach Pfandflaschen suchen.
Um so erfreulicher ist es, wenn man auf wohl gepflegte Bürger trifft,
von denen man weiß, dass sie früher Alkoholiker waren; die ihr Leben in den Griff bekommen haben.
Schöne Pfingsten, Juska |
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Verfasst am:
30.05.2009, 11:56

Eigene Gedichte von Gästen
Armer Hund
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Obergärtner(in)

Anmeldungsdatum: 06.03.2007
Beiträge: 294
Wohnort: Karlsruhe
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Ich bin mit Menschen, die auf der Straße leben sehr gut befreundet...
Wie einfach man solche Menschen glücklich machen kann, das ist unglaublich.
Wenn man ihnen einfach mal anbietet, dass sie bei einem duschen können.
Wenn man ihnen nur mal ein normales Brötchen schenkt, oder ihnen grade 2 Euro gibt.
Ein Schlafplatz für eine einzige Nacht.
Und, was mir wehtut...Wie sie verurteilt werden von den Menschen auf der Straße.
Einer fragte jemanden nach etwas Geld...anstatt einfach nur weiterzugehen, bekam er einen Schlag in den Bauch.
Muss so etwas sein? |
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Verfasst am:
30.05.2009, 15:07

Eigene Gedichte von Gästen
Armer Hund
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hallo Schwarzer Engel,
so etwas muss nicht sein und wir sollten uns darauf einstellen: Es wird immer mehr Elend solcher Art geben: Keine Arbeit, keine Wohnung.
Keine Wohnung, keine Dusche und das Geld fehlt sowieso.
Oder wer wird einem Arbeitslosen eine Wohnung anbieten ohne Aussicht auf Mieteinnahmen? Die Vermieter fragen zuerst nach den regelmäßigen Einkünften. Wenn diese ausbleiben Ohje!
Liebe Grüße Juska |
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Verfasst am:
30.05.2009, 15:55

Eigene Gedichte von Gästen
Armer Hund
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Obergärtner(in)

Anmeldungsdatum: 06.03.2007
Beiträge: 294
Wohnort: Karlsruhe
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Ja, leider wird es das immer öfter geben...
Es stimmt, dass so Leute nicht von jedem Hilfe annehmen.
Aber, wenn man jemanden kennt...dann sollte man es versuchen! =)
Ich fragte einen von ihnen, ob er nicht mitkommen möchte.
Bei mir hat er eine bequeme Couch, wenigstens für eine Nacht, und kann mal unter die warme Dusche.
Er lehnte es anfangs strikt ab, einfach aus Höflichkeit, kann man sagen.
Aber ich "überredete" ihn mehr, oder weniger, da ich weiß, wie gut ihm das eigentlich tut.
Manche muss man eben doch zu ihrem Glück zwingen! ; ) |
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Verfasst am:
30.05.2009, 16:43

Eigene Gedichte von Gästen
Armer Hund
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Hallo Schwarzer Engel,
so, wie Du es beschreibst, habe ich es auch schon erlebt. Man soll auch keinen Menschen verurteilen, der anders lebt, als der normale Bürger. In den meisten Fällen steckt eine traurige Geschichte dahinter. Wir sehen nur das Äußere, das Herz bleibt uns verborgen.
Liebe Grüße
Ann |
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Verfasst am:
31.05.2009, 18:39

Eigene Gedichte von Gästen
Armer Hund
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Auch dieses war ja "nur" ein Traum.
Doch meine persönliche Meinung dazu ist:
Man sollte es sich gut überlegen, denn Ungeziefer
hat die Eigenschaft sehr anhänglich zu sein. Ist es einmal da,
wird man es schwer wieder los. (Da ist es mit einmal duschen nicht getan).
Wer auch immer dieses anbietet könnte dauerhaft Bewohner (Ungeziefer)
beherbergen.
(Nur als kleine Warnung gedacht)
viele Grüße Juska |
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Verfasst am:
01.06.2009, 09:49

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Armer Hund
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Ihr Lieben , die ihr geantwortet habt .
Sicher - man soll niemand verurteilen , aber wenn ich jemanden nicht kenne , sollte ich ihm einen Schlafplatz in öffentlichen Herbergen anbieten und dafür Geld geben , denn es gibt andere Gefahren -
die sind was Leib und Leben anbetrifft ....
Nicht jeder bleibt friedlich und will nur schlafen ...
Denken wir an Drogennehmer , die wissen manchmal auch nicht mehr , was sie tun....Nur ein Gedanke darüber nachzudenken ....
Denn in der Wohnung ist man denen meist allein gegenübergestellt .
Nur mal zum Nachdenken ,liebe Grüsse ,Rita . |
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Verfasst am:
01.06.2009, 11:13

Eigene Gedichte von Gästen
Armer Hund
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Hallo Rita,
Schwarzer Engel schrieb, dass sie das Duschen jemandem angeboten hatte, den sie kannte, das ist sicher ein Unterschied .
Einen schönen 2. Pfingsttag wünscht
Ann |
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Verfasst am:
01.06.2009, 12:24

Eigene Gedichte von Gästen
Armer Hund
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Hallo Ann ,
manchmal ist das wohl richtig ,
aber manchmal wird 'das gute Herz '
auch missbraucht .
Leider sterben so viele Frauen ..... :
an Ermordung durch frühere Partner die eifersüchtig sind und nicht verwinden , dass die
Frau einen anderen Partner gewählt hat ,
oder durch irgendwelche Familienmitglieder , so jedenfalls die Polizei .
Ich glaub sie sprachen von 80 % oder 85 % .Ich wollte nur mal
daran erinnern , wie hilflos man auch sein kann .
Wenn man jemanden sehr lange kennt oder seine Umstände ist es vielleicht etwas anderes , dennoch würde ich jemandem nur Geld zu öffentlichen Einrichtungen geben , denn dort kann jemandem alles geboten werden , was zur körperlichen Reinigung notwendig ist .Danach kann man den jenigen auch ins Cafe' oder zum ' Imbiss ' einladen .Was viele vermissen ist aber auch : Nachrichten, Zeitungen über Neuigkeiten ,
und dergleichen .Nach Haus würde ich ihn nicht mitnehmen .Aber ich bin auch schon älter und würde mich auch nicht wehren können , denn wegen des Beines würde ich schnell das Gleichgewicht verlieren .Aber das ist meine eigene Meinung und nur mich betreffend .
Nur an die Gefahr , die solches mit sich bringt wollte ich erinnern .
Jeder Mensch ist zudem anders .Liebe Grüsse ,Rita |
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Verfasst am:
01.06.2009, 14:23

Eigene Gedichte von Gästen
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Ja, rita,
vermutlich ist es eine Sache des Alters. Unbeschwert ist man in der Jugend
und das Misstrauen entsteht erst durch schlechte Erfahrungen, die man in höherem Alter bereits hinter sich hat. "Gebranntes Kind scheut Feuer!"
ist eine Aussage, die in diesem Fall auch zutreffen könnte.
Wie oft sieht man diese "Armen Hunde" mit einem Hund als Begleiter
am Straßenrand sitzen. Gepflegt sehen meist diese Tiere nicht aus und oft sind sie noch nicht mal klein. Sie werden einiges an Hundefutter benötigen,
geschweige an Pflege.
Tut mir leid, aber mein Misstrauen ist in diesem Fall groß
und es gruselt mich, leider! |
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Verfasst am:
01.06.2009, 22:56

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Obergärtner(in)

Anmeldungsdatum: 06.03.2007
Beiträge: 294
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Juska, wie Ann schon sagte...
Ich habe es jemandem angeboten, den ich gut kenne.
Ich würde das sicherlich nicht bei jedem tun!
Und auch, wenn ich ein friedlicher Mensch bin werde ich, wenn du noch einmal das Wort Ungeziefer für Freunde von mir benutzt ein wenig sauer.
Außerdem achten diese Menschen darauf, wenn sie einen Hund besitzen, dass der Hund sein Futter bekommt.
Bei den meisten stehen die Hunde an erster Stelle und sie selbst essen erst, wenn der Hund genügend bekommen hat. |
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