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  Eigene Gedichte von Gästen  -  Noch nicht - doch bald
Peridot
BeitragVerfasst am: 25.08.2009, 20:54  Neue Antwort erstellen
Eigene Gedichte von Gästen
Noch nicht - doch bald
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Stammgast
Stammgast


Anmeldungsdatum: 17.07.2008
Beiträge: 98
Wohnort: Soest

Noch nicht - doch bald

Sanft, ganz sanft schauen deine Augen.
Blickst mich voller Liebe an.
Leis fragen deine Augen,
ob du von mir gehen kannst.
Mein Herz ist schon gebrochen,
auch wenn du heut nicht gehst.
Wo sind unsere Jahre denn geblieben?
Wissend schauen deine Augen.
Du wirst nicht mehr bei mir sein.
Gehen wirst du wie du kamst,
woher und wohin ist dein Geheimnis.
Wieviel Zeit bleibt uns denn noch?
Wußte doch es ist nicht für immer,
dennoch bin ich jetzt nicht bereit.
Wann auch immer es passiert,
ich will es einfach nicht.
Wo sind denn die sieben Leben,
die man dir versprach?
Kann es denn sein, daß alle schon gelebt,
das letzte klingt jetzt aus?
Bleiben uns noch schöne Stunden,
oder ist es schon sehr spät?
Langsam legst du deine kleine Pfote
ganz leise auf meine Hand,
die dich stets umhegt, gepflegt.
Sanft so schaust du in meine Augen,
denn du kennst deinen Weg.
Kannst ihn mir nicht verraten,
denn das ist deine Welt.
Deine Wege sind und waren
niemals meine.
Geh' mein altes Mädchen,
wenn du es für richtig hältst.
Doch wenn es wirklich sein muß,
dann gehst du nicht allein.
Meine Liebe die geht mit dir,
wirst immer mein liebstes Kätzchen sein.


U.Bartels
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Ann
BeitragVerfasst am: 25.08.2009, 21:16  Neue Antwort erstellen
Eigene Gedichte von Gästen
Noch nicht - doch bald
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Administrator
Administrator


Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 30149
Wohnort: Gronau

Liebe Ulrike,

Deine Zeilen haben meine Augen feucht gemacht. Wir stehen nämlich vor einem ähnlichen Problem. Bei uns ist es ein Dackel, der sehr krank und doch noch so glücklich ist. Jeden Morgen sage ich dem Himmel Dank, dass wir uns wieder begrüßen dürfen.
Seit er so krank ist, verfolgt er mich auf Schritt und Tritt. Wenn ich einkaufen muss, habe ich schon ein schlechtes Gewissen, dass er zurück bleiben muss.
Dreizehn Jahre hat er in unserer Familie verbracht, das verbindet einfach.
Dir und uns wünsche ich, dass sich der Abschied ganz leise, ohne Schmerzen vollziehen kann. Denken darf ich trotzdem noch nicht daran.
Unser Mitgefühl ist Dir sicher.
Herzliche Grüße
Ann
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