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| Gedichte Weihnachten - Advent - Das Weihnachtsfest: Seine Vorbereitung, sein ...... |
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Verfasst am:
24.10.2009, 22:10

Gedichte Weihnachten - Advent
Das Weihnachtsfest: Seine Vorbereitung, sein ......
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Das Weihnachtsfest
Seine Vorbereitung, sein Werdegang, sein Abschluß und seine Bedeutung
Die ersten Vorbereitungen zum Weihnachtsfest
werden am Volkstrauertag in Gang gesetzt.
Lebkuchen werden von allen Plätzchen zuerst gebacken,
damit man sich nicht beißt aus dem Zahn einen Zacken,
denn liegen müssen sie, das steht außer Frage,
daß sie schön weich und mürbe sind für die Weihnachtstage.
Eine Woche später ist's dann soweit,
es ist gekommen die Zeit,
für den Christkindles- oder Weihnachtsmarkt.
Dort kann man sich laben an süßen Genüssen,
heißer Glühwein am Abend bietet ein sanftes Ruhekissen.
Auch schöne Weihnachtsgeschenke kann man dort schon besorgen,
denn heute ist auf jeden Fall besser als erst morgen.
Viele Attraktionen für die Kinder stehen dort bereit,
und zieht sich durch die ganze Adventszeit.
Am Sonntag darauf beginnt dann der Advent,
ein Kranz wurde gekauft, eine Kerze brennt.
Geflochten ist er aus grünem Gezweig,
bunt geschmückt mit Schleifen, Zapfen und Äpfeln dabei,
vier Kerzen sind darauf gesteckt,
dadurch wird die Spannung jedes Kindes geweckt:
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür!
Zur Geltung kommen auch Adventsgestecke,
man ißt die ersten Weihnachtsgebäcke,
und im ganzen Zimmer verbreitet sich ein Hauch
von guten Düften und auch Weihrauch!
Die Kinder und Eltern beginnen für Weihnachten zu basteln,
lustige Figuren und Männchen aus Äpfeln, Nüssen und Zapfen.
Alle Fenster werden hübsch geschmückt,
die Fensterrahmen mit Lichterketten bestückt.
Auch der Tannenbaum in dem Garten,
wird mit Kerzen schwer beladen.
Der Adventskalender hängt an der Wand,
wartet darauf, daß ein Kind öffnet ein Türchen gespannt.
Gedichte und Lieder werden von den Kindern vorbereitet,
denn die Zeit langsam auf Nikolaus fortschreitet.
Am 5. Dezember werden dann die Stiefel aus dem Schuhkarton gepellt
und über Nacht vor die Tür gestellt.
Abends noch kommt dann der Nikolaus herein,
fragt, ob die Kinder fein artig seien.
Neben ihm Knecht Ruprecht, der finstere Gesell,
mit der Rute in der Hand, da ist er sehr schnell.
Nun werden gebracht die Gedichte und Lieder,
jedes Kind wünscht sich, daß Ruprecht gehe bald wieder.
Doch ist jener wieder fort,
"hat er auch eine Gabe dort,
dort in meinen Stiefeln drin,
oh, mir schwindet gleich der Sinn".
Am nächsten Morgen aber fein,
die Stiefel gut gefüllet sein.
Der Wunschzettel wird jetzt noch geschrieben ganz schnelle,
auf daß man noch rechtzeitig beim Christkind bestelle.
Dann wird im Wald der Weihnachtsbaum geschlagen,
damit er in Wohnungen glänzt, an den festlichen Tagen.
Das Bäumchen erhält eine Krone aus Licht,
dazwischen sind bunte edle Kugeln und Kerzen gemischt.
An den Eingangstüren die Mistelzweige hängen,
um den Weihnachtsbaume die Krippenfiguren aus Holz sich drängen.
Am 21. Dezember ist Wintersonnenwende,
es wird gelacht, getanzt und gesungen ohne Ende,
um ein riesiges Feuer herum
und die Musik macht viel Gebrumm.
Jetzt ist der Tag da der Bescherung
und das alles zu Christi Ehrung.
Die Kinder sitzen vorm Fernseher: Wir warten aufs Christkind heißt es da,
sonst wäre das Sorgen und Bangen um die Geschenke zu lange sogar.
Auf einmal ertönt ein helles Glöcklein fein,
ja, das war das Christkindelein!
Unterm Weihnachtsbaume, ja, da liegen die Gaben,
die Kinder sich gerne daran erlaben.
Den ganzen Abend wird musiziert und gesungen,
dann geht die Familie zur Christmette eng umschlungen.
Die Tage darauf sind zwei Feiertage,
an diesen erfolgt ein festliches Familiengelage.
Mit allen Verwandten nah und fern,
die man sonst sieht gar nicht so gern.
Eine Woche später kommt das Neue Jahr,
mit viel Tamtam und viel Trara.
Um Mitternacht die Sektkorken knallen,
die letzten Sekunden des alten Jahres verhallen.
Es erhebt sich ein Riesengebraus
und ein gewaltiger Augen- und Ohrenschmaus.
Raketen steigen in die Höhe:
Neues Jahr komme, altes gehe!
Die guten Vorsätze sind alle gefaßt,
die man letztendlich dann doch wieder haßt.
Noch eine Woche später kommen von fern
die Heiligen Drei Könige mit ihrem Stern.
Sie kehren ein in jedes Haus
und packen dort ihre Lieder und Gedichte aus.
Manchmal bekommen sie etwas Geld zugesteckt
oder etwas von dem Tische reich gedeckt.
Sie hinterlassen ein Caspar, Melchior und Balthasar,
und kommen wieder im nächsten Jahr.
Der Baum, der wird nun abgeschmückt,
und auch die Misteln werden zerdrückt.
Ihr Glanz für dieses Jahr ist nun verglommen
und wird im nächsten Jahre wieder kommen.
Zur Bedeutung des Weihnachtsfestes sei zu erwähnen,
daß nicht alle Menschen werden sich auf die gleiche Art verwöhnen.
Für manche ist es ein vorgezogenes Neujahrsfest,
für manche ganz recht: ein Familienfest.
Für manche das Fest der längsten Nacht,
damit die kurzen Tage werden zu Ende gebracht.
Mache feiern die Geburt Jesu Christi,
ein Fest des Friedens.
Ein jeder auf seine Weise dies hochheilige Fest begeht,
je nachdem, was er unter Weihnachten versteht! |
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Verfasst am:
24.10.2009, 22:27

Gedichte Weihnachten - Advent
Das Weihnachtsfest: Seine Vorbereitung, sein ......
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Liebe Wabun Wind,
wunderschön hast Du die Vorweihnachtszeit, Weihnachten und seinen Abschluss beschrieben. Ich finde gar keine Worte, um Dir zu sagen, wie gut Dir das gelungen ist.
Von ganzem Herzen Dank, da wird sich sicher noch mancher dran erfreuen.
Eine gute Nacht wünscht Dir
Ann |
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