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  Kurzgeschichten  -  Transzendentale Meditation (Hintergrunderklärung, Anleitung)
Wabun Wind
BeitragVerfasst am: 27.10.2009, 20:33  Neue Antwort erstellen
Kurzgeschichten
Transzendentale Meditation (Hintergrunderklärung, Anleitung)
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Anmeldungsdatum: 16.10.2009
Beiträge: 115

Transzendentale Medition ist eine einfache mentale Tiefenentspannungstechnik, die Geist und Körper mit einbezieht. Diese Technik stammt von den Vedas ab, und wurde erstmalig 1955 von dem indischen Asket Maharishi Mahesh Yogi gelehrt.

Die meditative Entspannung kann zweimal oder auch mehrmals am Tag durchgeführt werden, während dabei die Augen geschlossen gehalten werden. Dabei kommt es nicht auf übermäßige Konzentration, Glauben oder Lebensstiländerung an, sondern wichtig ist es, sich selbst leer zu machen und auf die Atemtechnik zu achten.

Transzendentale Meditation stellt einen Zustand einer entspannten Wachheit her. Während der Durchführung, entspannt sich der Körper. Dies kann wahrgenommen werden z.B. durch die Reduzierung der Atmung, Wasserhaushalt des Körpers. Dieser Zustand des Körpers fördert die Regulierung von Hormonen wie Serotonin.

Aufgrund dieser Tatsache kann die transzendentale Meditation als Mittel der Selbstheilung verwendet werden. Sie kann Bluthochdruck und einen hohen Cholesterinspiegel reduzieren. Weiterhin schafft sie Abhilfe bei Schlaflosigkeit, Rauchen, Alkoholkonsum und Ängsten. Zusätzlich trägt sie zu einem jüngeren biologischen Alter bei. Darüberhinaus werden Krankheiten im allgemeinen und Arzneimittelkosten verringert. Ergebnisse zeigen sich ebenfalls bei der Verbesserung der Kreativität, Unabhängigkeit und aller Intelligenzbereiche.

Nun folgt so etwas wie eine kleine Anleitung:

Stellen Sie zuerst sicher, daß Sie während der nächsten 30 Minuten ungestört sind. Suchen Sie sich einen ruhigen und friedlichen Platz weit fort von Geräuschen und Menschen. Sie können entweder einen abschließbaren Raum wählen oder wenn Sie die Frische bevorzugen, vielleicht unter einem Baum oder auf einer schönen Wiese. Das ist Ihnen freigestellt.

Danach sollten Sie eine bequeme Haltung einnehmen. Sie können dabei auf einem Stuhl sitzen, auf einem Sessel, auf dem Boden oder sich auch auf dem Rücken auf den Boden legen. Ich bevorzuge zwei Positionen (Lotussitz oder Fersensitz). Auch dies bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist, daß es Sie nicht anstrengt und bequem für Sie ist.

Wenn Sie liegen, legen Sie Ihre Hände/Arme ausgestreckt neben den Körper, mit der geöffneten Handfläche nach oben. Beim Sitzen sollten Ihre Hände in ihrem Schoß ruhen. Die offene linke Handfläche sollte über die rechte offene Handfläche gelegt werden. Die Daumen beider Hände berühren sich und formen ein Dreieck, was den besten Energiefluß in einem ununterbrochenen Zyklus garantiert.

Dann sollte Sie Ihre Augen schließen, nicht fest oder gezwungen, nur sanft, so daß kein Licht mehr eindringen kann. Machen Sie bitte nichts für Sie Unbequemes durch Gewalt, wenn Sie den Wunsch hegen, zu meditieren.

Nun leeren Sie Ihren Kopf und versetzen sich in einen entspannten Zustand!

Dies funktioniert so:

Atmen Sie tief durch die Nase ein, dann lassen Sie Ihren Atem eine Weile in Ihrem Körper zirkulieren, und danach atmen Sie durch Ihren Mund aus.

Während Ihr Atem in Ihrem Körper zirkuliert, können Sie verschiedene Möglichkeiten anwenden:

- zählen (Sie können z.B. bis 10 zählen und dann durch Ihren Mund ausatmen)

- visualisieren (Sie können sich Ihren Atem z.B. als weißen Lichtstreifen vorstellen, der hoch- und runtersaust, und runter und hoch)

- fühlen (Sie können z.B. einen Luftzug in Ihren Lungen fühlen, ein Wind, der stärker wird, passiert den Solar Plexus, er wirbelt und rüttelt um den Nabel herum und klettert dann sanft wie auf einer Leiter nach oben, fühlen Sie kleine tippelnde Füße)

Wiederum ist es an Ihnen zu entscheiden, wie Sie sich am besten entspannen, aber folgen Sie Ihrem Atem. Dies ist eine große Hilfe.

Setzen Sie die kontrollierte Atmung mit geschlossenen Augen während der nächsten 20 bis 30 Minuten kontinuierlich fort. Sie können diese Meditation mehrmals am Tag praktizieren.

Um "zurückzukommen", halten Sie die Atmung für eine Zeit an und öffnen Sie Ihre Augen. Sie werden automatisch Ihre gewohnte Atemtätigkeit aufnehmen. Es könnte sein, daß Sie sich danach ein wenig müde fühlen. Deshalb sollten Sie Ihren Körper strecken, die Augen reiben und/oder einen kleinen Spaziergang machen (wenn Sie die Möglichkeit dazu haben).
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Ann
BeitragVerfasst am: 28.10.2009, 10:41  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 34402
Wohnort: Gronau

Hallo Wabun,

herzlichen Dank für Deine Meditations-Anleitung. Ich habe sie mir gleich kopiert, aber noch nicht ausprobiert.

Liebe Grüße
Ann
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Wabun Wind
BeitragVerfasst am: 28.10.2009, 20:02  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 16.10.2009
Beiträge: 115

Dankeschön, Ann, würde mich auch über ein Feedback freuen bzw. falls Fragen bestehen oder irgendetwas nicht funktioniert hat, können die Leute mich fragen.
Da ich stellenweise schon recht junge Leute an die Meditation heranführe, habe ich es versucht, so verständlich wie möglich zu schreiben. Natürlich habe ich vorher alle Problemstellungen bedacht, die auftreten, wenn jemand meditieren möchte, und es aber nicht funktioniert: Druck von außen und eigener Druck, den man an sich selbst stellt (z.B. das "muß" jetzt aber gehen....). Der häufigste Meditationsfehler ist ein Kopf voller wirbelnder Gedanken, und das größte Problem der Leute ist das Leeren ihres Kopfes. Deshalb versuche ich sie mit meiner Methode von den vielen Gedanken abzulenken, auf eine Sache, die sie vollauf beschäftigt, nämlich Verfolgung und Konzentration auf den eigenen Atem, was letztendlich auch noch sehr förderlich für den Meditationszustand ist.

Grüße
Wabun
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