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Weil meine grösste Sorge um einen Menschen
die ist, wo er nach seinem Tod sein wird,
ging ich zu der alten Schneehütte auf dem Berg,
um den alten Mann zu besuchen.
Ich erzählte Ihm mein Leid und wollte wissen,
warum es passiert war, so und nicht anders.
Er sah mich lange und nachdenklich an,
während er an einem Stück Holz schnitzte.
So schwiegen wir beide, stundenlang.
Gegen Abend schließlich sagte er:
"Weißt Du, es gibt Menschen, für die
bedeutet ein Kind mehr, als alle Schätze
zusammen auf der ganzen Welt. Und wenn
ein kleines Kind sterben muss, dann kann
ein Elternteil denken, dass er auch sterben
muss, damit das Kind nicht so alleine ist,
dort wo es ist, damit es jemanden dort kennt."
Ich bemerkte, dass viele Menschen während
einer Depression den Glauben an Gott oder
einen Himmel verloren haben. Sie sehen nur
noch wie durch einen Tunnel, ohne Horizont.
Der alte Mann nickte.
Ich fragte, wie so ein Mensch, der in seiner
Krankheit den Glauben verloren hat, dann
noch gerettet werden kann?
Er hielt inne und sah mich mit seinen
kristallklaren Augen direkt an. Dann
sagte er:
"Denke an die drei Kreuze auf dem Hügel
Golgatha. Als es ernst wurde und es an
das Sterben ging, rief einer der beiden
Gekreuzigten, welche links und rechts waren,
den Herrn Jesus in der Mitte an und wurde so
noch in letzter Minute gerettet."
Ich verstand was dies bedeutete.
"Sonst könnte so jemand gar nicht mit seinem
kleinen -noch unschuldigen- Kind nach dem
Tod zusammen sein, nicht wahr?"
Der alte Mann nickte und schwieg. |
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