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Die rote Hand
Jogioma hatte beschlossen heute ihre Haare zu färben. Klug wie sie war, legte sie alte Handtücher bereit und suchte nach Handschuhen. Dann las sie die Beschreibung durch und machte sich an die Arbeit. Eine alte Bluse hatte sie als Kittel übergezogen. In der Packung mit den Handschuhen steckte aber nur noch ein einziger Handschuh und nach dem Durchlesen der Beschreibung (worin steht, wie es gemacht wird) hatte sie es wieder vergessen. Sie wusch ihre Haare genau so, wie es in der Beschreibung gewünscht wurde und sprühte den Schaum auf ihren Kopf. Während der Einwirkzeit lief sie durch die Wohnung und wagte nicht, irgendetwas anzurühren, denn die Handschuhe, dachte sie, waren ja noch immer mit ihrer Farbe an ihren Händen. Als die Einwirkzeit zu Ende war, schritt Jogioma zurück ins Badezimmer, um ihre Haarpracht auszuspülen. Gewaschen werden musste sie auch noch einmal. Es hatte auch keinen Sinn, in der Beschreibung noch einmal zu lesen, denn dazu brauchte Jogioma die Brille und diese mochte sie nicht anrühren, denn die Farbe hätte auch die Brille gefärbt. Nachdem die ganze Prozedur nun abgeschlossen war, sah sie erst die Bescherung. Ihre rechte Hand war rot gefärbt. Sie würde sie heute verstecken müssen, nahm Jogioma sich vor. Ob das so einfach war? Oder ob Jogioma auch diesen Vorsatz wieder vergessen würde? |
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