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Ein Bauer zog mit seinem alten Pferd in der Hitze des Mittags in die Stadt. Der Vater sass auf dem Pferd, das der Junge führte. "Der arme Junge", sagte da ein Vorübergehender. "Seine kurzen Beinchen versuchen mit dem Tempo des Pferdes Schritt zu halten. Wie kann man so faul auf dem Pferd herumsitzen, wenn man sieht. wie das Kind sich müde läuft. "Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und liess den Jungen aufsitzen.
Gar nicht lange dauerte es, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: "So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine Bengel wie ein König auf dem Pferd, während sein armer alter Vater nebenherläuft. "Dies schmerzt den Jungen und er bat den Vater, sich hinter ihm aufs Pferd zu setzen.
,,Hat man so etwas schon gesehen?" hörten sie eine Frau rufen, ,,solche Tierquälerei! Der armen alten Schindmähre hängt der Rücken durch. und der alte und der junge Nichtsnutz ruhen sich auf ihr aus, als wäre sie ein Sofa, die arme Kreatur! "Die Gescholtenen schauten sich an und stiegen beide, ohne ein Wort zu sagen, vom Pferd herunter.
Kaum waren sie wenige Schritte neben dem Tier hergegangen, machte sich ein Fremder über sie lustig: ,,So dumm möchte ich auch mal sein. Wozu führt ihr den das Pferd spazieren, wenn es nichts leistet, Euch keinen Nutzen bringt und noch nicht einmal einen von Euch trägt? "Der Vater schob dem Pferd eine Handvoll Hafer ins Maul und legte seine Hand auf die Schulter des Sohnes:
,,Gleichgültig, was wir machen, "sagte er, ,,es findet sich immer jemand, der damit nicht einverstanden ist.
Ich glaube, wir müssen selbst wissen,was wir für richtig halten." |
Zuletzt bearbeitet von Steinbock am 28.11.2010, 13:49, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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