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Es war einer dieser Tage, die nicht enden wollten. So saß ich, wie so oft, in Gedanken versunken
an meinem Rechner .Als ich gerade so schön in meinen Gedanken versunken war, ging das Telefon. Es holte mich zurück zur Normalität, der Gegenwart. Im ersten Augenblick erschrak mich das Klingeln des Telefons sehr, doch ich fand sehr schnell wieder zur Gegenwart zurück und war sehr darüber überrascht, wer mich da anrief.
Ich hörte zuerst nur jemanden nach mir fragen und konnte diese Person nicht zuordnen.
„Hallo Peggy.“
„Ach,….Roswitha??!!
Bist du das?“ „Ja ,Peggy, ich bin es, Rosi!“
„Wie schön ,dass du dich auch mal bei mir meldest !
Du hast ja lange nichts von dir hören lassen!?“
„Sag schon, wie geht es dir?“
„Uns geht es gut!“
Ich hoffe, dass es dir auch gut geht?“
„Ja, mir geht es sehr gut.
Ich bin auf Mallorca.“
„Wie, du bist auf Mallorca?
Bist du alleine …oder mit der ganzen Familie?“
„Wir sind mit der ganzen Familie hier, hier sind es über 30 Grad ... strahlend blauer Himmel ... jede Menge Palmen hier vor der Zelle“.
„Na, dann wird man euch ja gar nicht wieder erkennen …wenn ihr so braungebrannt wieder nach Hause kommt, nehme ich mal an!“
„Ach ne, wer will denn schon braun werden?
Wir haben einen Hai gesehen und ein traumhafte Bootsfahrt bei Vollmond gemacht.“
„Wie,… ihr habt einen Hai gesehen?“
„Ich muss Schluss machen, es steht jemand vor der Zelle.“
„Ist in Ordnung, aber melde dich, wenn ihr wieder in Würzburg seid.“
„Werde ich machen, ich melde mich bei dir, Peggy.“
„Tschüß.“
„Ja ,Tschau, bis bald“
Doch schon durch den Klang der Stimme, ihrer Wortwahl, wusste ich, dass sie mich nie anrufen würde, denn sie hatte auch schon wieder dieses Jahr meinen Geburtstag vergessen.
Am nächsten Tag haben wir uns ganz spontan entschlossen einen Spaziergang durch die Innenstadt von Würzburg zu machen.
Als wir gerade so schön an den Geschäften vorbei schlenderten, was musste ich da auf der anderen Straßenseite entdecken, war das nicht gerade Rosi, die da lief?
Ich musste zweimal zu ihr rüberschauen, ja, sie war es! Auch sie musste mich erkannt haben, denn sie ging gesengten Kopfes sehr schnell weiter und tat so, als ob sie mich nicht gesehen hätte.
Meine ersten Gedanken dazu waren reine Wut auf sie. Doch dann fragte ich mich, war das alles nur gespielt von ihr oder sah sie nur das Geld? War sie je eine Freundin für mich gewesen?
Aber ich schob meine Gedanken ganz schnell beiseite., oder zumindest erst einmal bis zum Abend, denn wir waren gerade bei meinen Buchladen angekommen.
Das war ein Traum von Laden. Zwei große Stockwerke, voll mit Büchern. Jedenfalls war es das für mich, nein, nicht nur für mich war dieser Laden ein Traum. Für jeden, der gerne ein Buch las, war das hier ein Paradies.
Und wie konnte es anders sein, mich zog es gleich in den zweiten Stock zu den Spirituellen Büchern. So sind wir mit der Rolltreppe in den zweiten Stock gefahren ,wo es gleich neben der Rolltreppe eine Spielecke für Kinder gab. Dort wartete mein Mann mit unseren Kindern auf mich, denn er wusste, dass es hier bei mir sehr lange dauern kann.
Und er sollte, wie immer, recht damit haben.
Mich zog es, wie von Geisterhand, gleich zu den Spirituellen Büchern.
Ich musste an den Sofas vorbei, die extra dafür da waren, dass man sich ausruhen oder in den Büchern schmökern konnte.
Als ich bei den Regalen meiner Wahl angekommen war, fing ich gleich an zu suchen. |
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