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| Kurzgeschichten - Dachstein 1975 ...Angst......... Auszüge aus meinem Tagebuch |
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Verfasst am:
21.05.2010, 14:02

Kurzgeschichten
Dachstein 1975 ...Angst......... Auszüge aus meinem Tagebuch
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Neuling

Anmeldungsdatum: 04.05.2010
Beiträge: 2
Wohnort: köln
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Dachstein 1975 bin 8 Jahre alt...
Hallo Liebes Tagebuch
Meine Schwester und ich sind bei Tante Else in Dachstein für 3 Wochen zu Besuch.
Wir haben unser Nachtquartier unter dem Dachboden, man ist das hier grusselig aber auch gleichzeitig gemütlich.........
Wie bei Heidi und wie im einem Gruselfilm....
Der Dachboden erscheint mir beim auspacken meiner Koffer riesig, auf der rechten Seite erblicke ich ein kleines Fenster.
Ich laufe gleich hin und öffne es, mein Blick schweift über einen großen Parkplatz der gleich vor einer Kneipe endet. Sonst sehe ich nur noch Hausdächer mit schwarzen Ziegeln und viele Bäume.
Unsere Tante hat uns eine kleine Schlafecke mit zwei auf dem Boden liegenden Matratzen hergerichtet. Meine Schwester und ich haben das Nachlager gleich unter dem kleinen Fenster, eine Abstiegsluke nach unten in die Wohnung von Tante Else ist ca. 3 Meter von uns entfernt. Um ins Badezimmer zugelangen müssen wir den Dachboden verlassen und die Leiter hinunter steigen. Hier oben auf dem Dachboden befindet sich leider auch kein Deckenlicht, deswegen benutzen meine Schwester und ich kleine Taschenlampen als Lichtquelle.
Es wird Dunkel und der große Dachboden macht mir langsam große Angst, lauter Fremde Geräusche hört man jetzt.
Puh,. bin ich froh dass meine Schwester mit mir hier oben auf dem Speicher zusammen haust.
Doch dann, verfliegt sehr schell unsere Angst vor dem Unbekannten Speicher, in kurzer Zeit erfasst uns die Abenteuerlust.
Liebes Tagebuch ...herum stöbern ist natürlich jetzt angesagt...man muss doch sein neues Revier bis ins kleinste Detail durchleuchten.
Unsere Tante unterbricht durch herauf Rufen unsere Expedition, mit der Aufforderung vor dem Abendessen noch in die Badewanne zusteigen.
Tante Else hat eine sehr große Badewanne, meine Schwester und ich halten uns dort ziemlich lange auf.
In einer so großen Wanne herumsauen macht doch viel mehr Spaß, statt beim Baden in eine Dusche zuhocken.
... Wasser spritzt über den Wannenrand....
..... unkontrolliert vermehren sich Schauberge im Badezimmer
.... und unser amüsiertes Kinderlachen halt durch den Raum.
Plötzlich steht unser Onkel im Zimmer, er kam still und leise herein.
Er stellt sich vor uns... schaut uns an..
Meine Schwester und ich lachen nicht mehr... eine Totenstille erfasst das Badezimmer.
Eine große Angst überfällt meine Schwerster und mich... uns Onkel sieht uns so eigenartig an...und warum hat er seine Hände hinter seinem Rücken versteckt??....
Mit eiskalter Stimme durchbricht er die Stille: Los raus aus der Wanne, ihr seit lange genug im Wasser gewesen... das kostet alles Geld….los raus.
Im nächsten Augenblick erfahren wir, warum er seine Hände hinter seinem Rücken versteckt hält.
Plötzlich hält er einen langen schwarzen Ledergürtel in seiner rechten Hand, diesen schlägt er immer wieder in seine linke Handinnenfläche.
Dann greift er nach meinen rechten Oberarm und zerrte mich mit aller Gewalt über den Beckenrand.
Dabei brüllt er: Ich sagte, du sollst aus der Wanne raus.
Weit holt er mit seiner rechten Hand zum Schlag aus, in dieser befindet sich immer noch der schwarzen Gürtel.
Was machst du da? Schreit jemand... lass das Kind los...
Im letzten Augenblick betritt meine Tante das Badezimmer und verhindert somit die schmerzlichen Gürtelschläge von meinem Onkel.
In dieser Nacht machen wir bestimmt kein Auge mehr zu, nicht weil wir Angst vor dem großen dunkeln Dachboden haben...nein.... diese Angst ist verschwunden.
... was viel schlimmer ist..... eine andere Gefahr die wir kennen bedroht uns von einer ganz anderen Seite.
.....meine Taschenlampe liegt immer griff bereit........
(c)eigentum.j.pu2005-2010...Kopieren nicht erlaubt! |
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Verfasst am:
21.05.2010, 17:13

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Dachstein 1975 ...Angst......... Auszüge aus meinem Tagebuch
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Hallo meinLeben,
zuerst einmal "Herzlich Willkommen auf unserer Seite."
Du hast eine spannende, aber sehr traurige Geschichte geschrieben. Hoffentlich seid Ihr bald wieder abgereist.
Frohe Pfingsten wünscht
Ann |
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