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  Eigene Gedichte von Gästen  -  Tägliches Einerlei
Heidi33
BeitragVerfasst am: 17.09.2011, 08:59  Neue Antwort erstellen
Eigene Gedichte von Gästen
Tägliches Einerlei
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Grünling
Grünling


Anmeldungsdatum: 16.09.2011
Beiträge: 7

Die ersten, zarten Strahlen vom Sonnenlicht
durchfluten ihren Raum... der Wecker gleich schellt.
Sie ahnt's fast schon... der schöne Traum gleich abbricht
schon ist es soweit... aus dem Bett sie sich schält.

Vom Zauber ihres Traumes noch gefangen...
routinierte Griffe beim Kaffee machen...
Schon hörst du Kinder die nach ihr verlangen,
mit sanftem Kuss gibt sie ihnen die Sachen.

Kleine Schritte künden ihren Alltag an...
für das Frühstück steht auch schon alles bereit,
wie schnell doch so 'ne Stunde vergehen kann...
die Kids geh'n zur Schule, du glaubst sie hat Zeit.

Noch schnell einen Kaffee bevor sie loslegt...
ein sauberer Haushalt kommt nicht von allein,
auch muss sie noch kochen, die Zeit verfliegt...
mit roten Wangen kommen die Kinder heim.

Hausaufgaben brauchen noch so viel Zeit...
sie zwingt sich zur Ruhe, auch wenn es schwer fällt,
geduldig sein ist schwer, trotz seiner Krankheit...
und sie sieht kein Ende, der Weg noch so weit.

Doch solch' Gedanken schnell zur Seite sie schiebt...
denkt nur ans "Jetzt" und endlich hat er's geschafft,
sie schickt sie zum Spielen.. wie sehr sie sie liebt...
sie sagt's jeden Tag und ihr Kind glücklich lacht.

Noch ein schneller Einkauf, für's Abendessen
ist es auch schon Zeit, die Kinder sind da...
Dann noch schnell baden, fast hat sie's vergessen...
bald ist es geschafft und Ruhe ganz nah.

Nun räumt sie noch weg den Rest vom Abendbrot....
Unterhaltung kommt nur vom Fernsehgerät...
Letzte Sonnenstrahlen, leuchtend purpurrot
begrüßen den Vollmond, der hoch oben steht...
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Ann
BeitragVerfasst am: 17.09.2011, 10:24  Neue Antwort erstellen
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Tägliches Einerlei
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Administrator
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 34881
Wohnort: Gronau

Hallo Heidi,

so wird es wohl allen Müttern gehen. Bei guter Zeiteinteilung bleibt auch da noch etwas Spielraum.

Herzlichst
Ann
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Heidi33
BeitragVerfasst am: 22.09.2011, 17:48  Neue Antwort erstellen
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Grünling
Grünling


Anmeldungsdatum: 16.09.2011
Beiträge: 7

Liebe Ann,

auch hier kann ich dir auch nur wieder Recht geben Winken
Aber was mich interessieren würde, ist ob bei diesem Gedicht noch etwas anderes rüber kommt an Gefühl, als nur das dass die Mutter kaum Zeit für sich hat?

Liebe Grüße
Heidi
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Ann
BeitragVerfasst am: 22.09.2011, 19:56  Neue Antwort erstellen
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Administrator
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 34881
Wohnort: Gronau

Hallo Heidi,

in Deinem Gedicht vermisse ich den Vater. Wer ist gemein bei den Worten "trotz seiner Krankheit" und der Weg ist noch weit. Ein wenig verwirrend, wer hier gemeint ist

Herzlichst
Ann
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Heidi33
BeitragVerfasst am: 22.09.2011, 21:10  Neue Antwort erstellen
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Grünling
Grünling


Anmeldungsdatum: 16.09.2011
Beiträge: 7

Hallo Ann,

damit ist der Sohn gemeint, da er eine leichte Behinderung hat.
Das Gedicht handelt vom Alltag einer alleinerziehenden Mutter

Liebe Grüße
Heidi
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