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  Eigene Gedichte von Gästen  -  Kopf in den Wolken der Eitelkeit
Ametyst
BeitragVerfasst am: 01.12.2015, 11:33  Neue Antwort erstellen
Eigene Gedichte von Gästen
Kopf in den Wolken der Eitelkeit
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Gartenmeister(in)
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Anmeldungsdatum: 26.10.2014
Beiträge: 1783
Wohnort: Wissen

Kopf in den Wolken der Eitelkeit


„ Vampirismus “ - Politik !
Wer betreibt an "sich Kritik ?
„ Einer für alle, - alle für einen,“-
wäre doch besser, sollte man meinen.
Die Made im Speck wird fett und fetter.
Wer einmal im Dreck, dem selten geht‘s besser.

Am Ärmsten der Armen knabbern die *äuse. -
Den Ärmsten, der Armen fressen die Läuse.
Wer es zu was bringt, hat schnell vergessen ? -
„ Wenn ihm gelingt die Anderen zu pressen.“
Wer auf dem Wege nach oben ist,
die Kinderstube meistens vergisst.

Was er an Gutem sich vorgenommen,
versinkt in den Fluten, -
bleibt höchstens verschwommen.
Das vage Erinnern sich selber verzerrt,
wenn mit den Fingern der Gier man sie nährt.
Hat der da ganz oben die Übersicht ?
„ Dem Blick nach unten folgt er wohl nicht.“

Ist nur noch Kopf, - ohne Unterleib ?
Das Spiel mit dem Feuer - sein Zeitvertreib ?
Wenn nun auf Dauer der Leib ohne Brot ?
Bringt nicht der Kopf sich selber in Not ?
„ Dass der Kopf achte, den Leib zu ernähren, -
er danach trachte, den Blick sich zu klären.“

Kann einer denn ohne den Anderen sein ?
Ohne den Leib, - Kopf nur allein ?
Kopf in den Wolken der Eitelkeit,
erkennt bald die Angst, die um ihn freit.
Sie treibt ihn höher und höher hinauf. -
Kommt er ins Rollen, hält keiner ihn auf.

Werden nun die, die er suchte zu pressen,
ihn gar am Ende selber auffressen ?
Auge um Auge, Zahn um Zahn ?
Mensch, was treibst Du, - hast Du getan ?
Meinst Du nicht auch, dass es langsam genug ?
Aus Fehlern lernen ? - Wann wirst Du klug ?



© Gisela Siepmann
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Ann
BeitragVerfasst am: 01.12.2015, 17:06  Neue Antwort erstellen
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Kopf in den Wolken der Eitelkeit
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Administrator
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 44909
Wohnort: Gronau

Liebe Gisela,

natürlich muss es Menschen geben, die den Kopf und das Talent haben, andere zu führen. Sie *üssen mutiger und stärker sein, als die Masse. Sie sollten aber wissen, dass auch sie Menschen sind und jeder den anderen braucht.
Schon immer gab es Macht- und Besitzgier, Wir werden daran auch heute nichts ändern. Das einzige, was alle Menschen können ist, grenzenlos zu lieben. Damit kann man unendliches bewegen.

Herzliche Grüße

Ann
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Ametyst
BeitragVerfasst am: 01.12.2015, 18:31  Neue Antwort erstellen
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Gartenmeister(in)
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Anmeldungsdatum: 26.10.2014
Beiträge: 1783
Wohnort: Wissen

Ja, liebe Ann,

das wäre wunderbar,

wenn sie nur nicht vergäßen,

was sie sich mal vorgenommen hatten.



Ja und grenzenlos zu lieben,

das bleibt natürlich das Wichtigste.

Ich danke Dir für Deinen Komentar

und grüße Dich ganz herzlich, Gisela
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