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| Gedichte - Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:32

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Lesebuch
Wunderliches Buch der Bücher
ist das Buch der Liebe;
aufmerksam hab ich's gelesen:
wenig Blätter Freuden,
ganze Hefte Leiden;
einen Abschnitt macht die Trennung.
Wiedersehn! ein klein Kapitel,
fragmentarisch. Bände Kummers
mit Erklärungen verlängert,
endlos, ohne Maß.
O Nisami! - doch am Ende
hast den rechten Weg gefunden;
Unauflösliches, wer löst es?
Liebende sich wieder findend. |
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Sponsor
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:33

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Erlkönig
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.
»Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?«
»Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif?«
»Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.«
»Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch bunte Blumen sind an dem Strand;
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.«
»Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?«
»Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind.«
»Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.«
»Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort?«
»Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau.«
»Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.«
»Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan!«
Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:33

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Mignon
Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn.
Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach,
Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man dir, du armes Kind, getan?
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Möcht ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn.
Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?
Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg;
In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;
Es stürzt der Fels und über ihn die Flut,
Kennst du ihn wohl?
Dahin! Dahin
Geht unser Weg! o Vater, laß uns ziehn! |
Zuletzt bearbeitet von Ann am 11.03.2007, 12:18, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:34

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Das Veilchen
Ein Veilchen auf der Wiese stand
Gebückt in sich und unbekannt;
Es war ein herzigs Veilchen.
Da kam eine junge Schäferin,
Mit leichtem Schritt und munterm Sinn,
Daher, daher,
Die Wiese her, und sang.
Ach! denkt das Veilchen, wär ich nur
Die schönste Blume der Natur,
Ach, nur ein kleines Weilchen,
Bis mich das Liebchen abgepflückt
Und an dem Busen matt gedrückt!
Ach nur, ach nur
Ein Viertelstündchen lang!
Ach! Aber ach! Das Mädchen kam
Und nicht in acht das Veilchen nahm,
Ertrat das arme Veilchen.
Es sank und starb und freut' sich noch:
Und sterb ich denn, so sterb ich doch
Durch sie, durch sie,
Zu ihren Füßen doch. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:36

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Das Blümlein Wunderschön
Lied des gefangnen Grafen
Graf
Ich kenn ein Blümlein Wunderschön
Und trage darnach Verlangen;
Ich macht es gerne zu suchen gehn,
Allein ich bin gefangen.
Die Schmerzen sind mir nicht gering;
Denn als ich in der Freiheit ging,
Da hatt ich es in der Nähe.
Von diesem ringsum steilen Schloß
Laß ich die Augen schweifen
Und kann's von hohem Turmgeschoß
Mit Blicken nicht ergreifen;
Und wer mir's vor die Augen brächt,
Es wäre Ritter oder Knecht,
Der sollte mein Trauter bleiben.
Rose
Ich blühe schön und höre dies
Hier unter deinem Gitter.
Du meinest mich, die Rose, gewiß,
Du edler armer Ritter!
Du hast gar einen hohen Sinn,
Es herrscht die Blumenkönigin
Gewiß auch in deinem Herzen.
Graf
Dein Purpur ist aller Ehren wert
Im grünen Überkleide;
Darob das Mädchen dein begehrt,
Wie Gold und edel Geschmeide.
Dein Kranz erhöht das schönste Gesicht:
Allein du bist das Blümchen nicht,
Das ich im stillen verehre.
Lilie
Das Röslein hat gar stolzen Brauch
Und strebet immer nach oben;
Doch wird ein liebes Liebchen auch
Der Lilie Zierde loben.
Wem 's Herze schlägt in treuer Brust
Und ist sich rein, wie ich, bewußt,
Der hält mich wohl am höchsten.
Graf
Ich nenne mich zwar keusch und rein
Und rein von bösen Fehlen;
Doch muß ich hier gefangen sein
Und muß mich einsam quälen.
Du bist mir zwar ein schönes Bild
Von mancher Jungfrau, rein und mild:
Doch weiß ich noch was Liebers.
Nelke
Das mag wohl ich, die Nelke, sein,
Hier in des Wächters Garten,
Wie würde sonst der Alte mein
Mit so viel Sorge warten?
Im schönen Kreis der Blätter Drang,
Und Wohlgeruch das Leben lang,
Und alle tausend Farben.
Graf
Die Nelke soll man nicht verschmähn,
Sie ist des Gärtners Wonne:
Bald muß sie in dem Lichte stehn,
Bald schützt er sie vor Sonne;
Doch was den Grafen glücklich macht,
Es ist nicht ausgesuchte Pracht:
Es ist ein stilles Blümchen.
Veilchen
Ich steh verborgen und gebückt
Und mag nicht gerne sprechen,
Doch will ich, weil sich's eben schickt,
Mein tiefes Schweigen brechen.
Wenn ich es bin, du guter Mann,
Wie schmerzt mich's, daß ich hinauf nicht kann
Dir alle Gerüche senden.
Graf
Das gute Veilchen schätz ich sehr:
Es ist so gar bescheiden
Und duftet so schön; doch brauch ich mehr
In meinem herben Leiden.
Ich will es euch nur eingestehn:
Auf diesen dürren Felsenhöhn
Ist's Liebchen nicht zu finden.
Doch wandelt unten, an dem Bach,
Das treuste Weib der Erde,
Und seufzet leise manches Ach,
Bis ich erlöset werde.
Wenn sie ein blaues Blümchen bricht
Und immer sagt: »Vergiß mein nicht!«
So fühl ich's in der Ferne.
Ja, in der Ferne fühlt sich die Macht,
Wenn zwei sich redlich lieben;
Drum bin ich in des Kerkers Nacht
Auch noch lebendig geblieben.
Und wenn mir fast das Herze bricht,
So ruf ich nur: »Vergiß mein nicht!«
Da komm ich wieder ins Leben. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:37

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Die wandelnde Glocke
Es war ein Kind, das wollte nie
Zur Kirche sich bequemen,
Und sonntags fand es stets ein Wie,
Den Weg ins Feld zu nehmen.
Die Mutter sprach: »Die Glocke tönt,
Und so ist dir's befohlen,
Und hast du dich nicht hingewöhnt,
Sie kommt und wird dich holen.«
Das Kind, es denkt: Die Glocke hängt
Da droben auf dem Stuhle.
Schon hat's den Weg ins Feld gelenkt,
Als lief' es aus der Schule.
Die Glocke, Glocke tönt nicht mehr,
Die Mutter hat gefackelt.
Doch welch ein Schrecken hinterher!
Die Glocke kommt gewackelt.
Sie wackelt schnell, man glaubt es kaum;
Das arme Kind im Schrecken,
Es lauft, es kommt als wie im Traum:
Die Glocke wird es decken.
Doch nimmt es richtig seinen Husch,
Und mit gewandter Schnelle
Eilt es durch Anger, Feld und Busch
Zur Kirche, zur Kapelle.
Und jeden Sonn- und Feiertag
Gedenkt es an den Schaden,
Läßt durch den ersten Glockenschlag,
Nicht in Person sich laden. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:38

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Der Totentanz
Der Türmer, der schaut zumitten der Nacht
Hinab auf die Gräber in Lage;
Der Mond, der hat alles ins Helle gebracht;
Der Kirchhof, er liegt wie am Tage.
Da regt sich ein Grab und ein anderes dann:
Sie kommen hervor, ein Weib da, ein Mann,
In weißen und schleppenden Hemden.
Das reckt nun, es will sich ergetzen sogleich,
Die Knöchel zur Runde, zum Kranze,
So arm und so jung und so alt und so reich;
Doch hindern die Schleppen am Tanze.
Und weil hier die Scham nun nicht weiter gebeut,
Sie schütteln sich alle, da liegen zerstreut
Die Hemdelein über den Hügeln.
Nun hebt sich der Schenkel, nun wackelt das Bein,
Gebärden da gibt es vertrackte;
Dann klippert's und klappert's mitunter hinein,
Als schlüg man die Hölzlein zum Takte.
Das kommt nun dem Türmer so lächerlich vor;
Da raunt ihm der Schalk, der Versucher, ins Ohr:
»Geh! hole dir einen der Laken.«
Getan wie gedacht! und er flüchtet sich schnell
Nun hinter geheiligte Türen.
Der Mond und noch immer er scheinet so hell
Zum Tanz, den sie schauderlich führen.
Doch endlich verlieret sich dieser und der,
Schleicht eins nach dem andern gekleidet einher,
Und husch! ist es unter dem Rasen.
Nur einer, der trippelt und stolpert zuletzt
Und tappet und grapst an den Grüften;
Doch hat kein Geselle so schwer ihn verletzt;
Er wittert das Tuch in den Lüften.
Er rüttelt die Turmtür, sie schlägt ihn zurück,
Geziert und gesegnet, dem Türmer zum Glück,
Sie blinkt von metallenen Kreuzen.
Das Hemd muß er haben, da rastet er nicht,
Da gilt auch kein langes Besinnen,
Den gotischen Zierat ergreift nun der Wicht
Und klettert von Zinne zu Zinnen.
Nun ist's um den armen, den Türmer getan!
Es ruckt sich von Schnörkel zu Schnörkel hinan,
Langbeinigen Spinnen vergleichbar.
Der Türmer erbleichet, der Türmer erbebt,
Gern gäb er ihn wieder, den Laken.
Da häkelt - jetzt hat er am längsten gelebt -
Den Zipfel ein eiserner Zacken.
Schon trübet der Mond sich verschwindenden
Scheins,
Die Glocke, sie donnert ein mächtiges Eins,
Und unten zerschellt das Gerippe. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:38

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Wo das Vertrauen fehlt,
da fehlt dem Kranz der Liebe
seine schönste Blüte. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:39

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Das Wahre ist eine Fackel,
aber eine ungeheure;
deswegen suchen wir alle
nur blinzelnd so daran vor-
beizukommen, in Furcht sogar,
uns zu verbrennen |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:40

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Sehnsucht
Dies wird die letzte Trän' nicht sein,
die glühend herzauf quillet,
das mit unsäglich neuer Pein
sich schmerzvermehrend stillet.
O! laß doch immer hier und dort
mich ewig Liebe fühlen,
und möcht der Schmerz auch also fort
durch Nerv' und Adern wühlen.
Könnt ich doch ausgefüllt einmal
von dir, oEwger! werden -
ach, diese lange, tiefe Qual,
wie dauert sie auf Erden! |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:40

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Wer will denn alles gleich ergründen!
Sobald der Schnee schmilzt, wird sich's finden.
Hier hilft nun weiter kein Bemühn!
Sind Rosen, und sie werden blühn |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:41

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Zwischen heut und morgen
liegt eine lange Frist;
lerne schnell besorgen,
da du noch munter bist. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:41

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Die Sterne, die begehrt man nicht,
man freut sich ihrer Pracht,
und mit Entzücken blickt man auf
in jeder heitren Nacht |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:42

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Sobald der Geist auf
ein Ziel gerichtet ist,
kommt ihm vieles entgegen. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:43

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Gegenwart
Alles kündet dich an!
Erscheinet die herrliche Sonne,
folgst du, so hoff ich es, bald.
Trittst du im Garten hervor,
so bist du die Rose der Rosen,
Lielie der Lilien zugleich.
Wenn du im Tanze dich regst,
so regen sich alle Gestirne
mit dir und um dich umher.
Nacht! und so wär es denn Nacht!
Nun überscheinst du des Mondes
lieblichen, ladenden Glanz.
Ladend und lieblich bist du,
und Blumen, Mond und Gestirne
huldigen, Sonne, nur dir.
Sonne! so sei du auch mir
die Schöpferin herrlicher Tage;
Leben und Ewigkeit ists. |
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Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde |
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