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| Gedichte - Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:43

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Auch ist das Suchen und Irren gut,
denn durch Suchen und Irren lernt man. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:44

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Es ist in der Welt nichts schätzbarer
als ein Herz, das der Liebe und der
Leidenschaft fähig ist. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:45

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Im kleinsten Raum
pflanz einen Baum,
und pflege sein,
er bringt dir's ein. |
Zuletzt bearbeitet von Ann am 27.07.2006, 14:51, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:46

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Wer das erste Knopfloch verfehlt,
kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:48

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Die beste Freude ist
Wohnen in sich selbst. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:48

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Meeres Stille
Tiefe Stille herrscht im Wasser
Ohne Regung ruht das Meer,
Und bekümmert sieht der Schiffer
Glatte Fläche ringsumher.
Keine Luft von keiner Seite!
Todesstille fürchterlich!
In der ungeheuren Weite
Reget keine Welle sich. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:49

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Wohl ist alles in der Natur Wechsel,
aber hinter dem Wechselnden ruht
ein Ewiges. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:50

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:51

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:51

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Die Irrtümer des Menschen
machen ihn eigentlich
liebenswürdig |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:52

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Nur Luft und Licht und Freundeslieb!
Ermüde nicht, wem dies noch blieb. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:53

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe,
aus ein paar sonnenhellen Tagen
sich soviel Licht ins Herz zu tragen,
daß, wenn der Sommer längst verweht,
das Leuchten immer noch besteht |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:54

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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In welchen seligen Zustand
versetzt uns die Treue!
Sie gibt dem vorübergehenden Menschenleben
eine himmlische Gewißheit,
sie macht das Hauptkapital unseres Reichtums aus |
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Verfasst am:
14.09.2004, 14:55

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Prometheus
Bedecke deinen Himmel, Zeus,
Mit Wolkendunst
Und übe, dem Knaben gleich,
Der Disteln köpft,
An Eichen dich und Bergeshöhn;
Mußt mir meine Erde
Doch lassen stehn
Und meine Hütte, die du nicht gebaut,
Und meinen Herd,
Um dessen Glut
Du mich beneidest.
Ich kenne nichts Ärmeres
Unter der Sonn als euch, Götter!
Ihr nähret kümmerlich
Von Opfersteuern
Und Gebetshauch
Eure Majestät
Und darbtet, wären
Nicht Kinder und Bettler
Hoffnungsvolle Toren.
Da ich ein Kind war,
Nicht wußte, wo aus noch ein,
Kehrt ich mein verirrtes Auge
Zur Sonne, als wenn drüber wär
Ein Ohr, zu hören meine Klage,
Ein Herz wie meins,
Sich des Bedrängten zu erbarmen.
Wer half mir
Wider der Titanen Übermut?
Wer rettete vom Tode mich,
Von Sklaverei?
Hast du nicht alles selbst vollendet,
Heilig glühend Herz?
Und glühtest jung und gut,
Betrogen, Rettungsdank
Dem Schlafenden da droben?
Ich dich ehren? Wofür?
Hast du die Schmerzen gelindert
Je des Beladenen?
Hast du die Tränen gestillet
Je des Geängsteten?
Hat nicht mich zum Manne geschmiedet
Die allmächtige Zeit
Und das ewige Schicksal,
Meine Herrn und deine?
Wähntest du etwa,
Ich sollte das Leben hassen,
In Wüsten fliehen,
Weil nicht alle
Blütenträume reiften?
Hier sitz ich, forme Menschen
Nach meinem Bilde,
Ein Geschlecht, das mir gleich sei,
Zu leiden, zu weinen,
Zu genießen und zu freuen sich,
Und dein nich zu achten,
Wie ich!
Johann Wolfgang von Goethe, 1773 |
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Verfasst am:
19.09.2004, 17:59

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Beherzigung
Ach, was soll der Mensch verlangen?
Ist es besser, ruhig zu bleiben?
Klammernd fest sich anzuhangen?
Ist es besser, sich zu treiben?
Soll er sich ein Häuschen bauen?
Soll er unter Zelten leben?
Soll er auf die Felsen trauen?
Selbst die festen Felsen beben.
Eines schickt sich nicht für alle!
Sehe jeder, wie er´s treibe,
sehe jeder, wo er bleibe,
und wer steht, daß er nicht falle! |
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