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| Gedichte - Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:05

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Wenn dir's in
Kopf und Herzen
schwirrt,
was willst du
Bessres haben!
Wer nicht mehr liebt
und nicht mehr irrt,
der lasse sich begraben |
Zuletzt bearbeitet von Ann am 28.03.2008, 00:13, insgesamt einmal bearbeitet |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:11

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Wandrers Nachtlied
Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürst du
Kaum einen Hauch;
Die Vöglein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:12

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Ja die Augen warens, ja der Mund,
Die mir blickten, die küssten,
Hüften schmal, der Leib so rund,
Wie zu Paradieses Lüsten.
War sie da? Wo ist sie hin?
Ja! sie wars, sie hats gegeben,
Hat gegeben sich im Fliehn
Und gefesselt all mein Leben |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:13

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Aus einem Brief an die Gräfin Auguste Stolberg
Alles geben die Götter, die unendlichen,
ihren Lieblingen ganz,
alle Freuden, die unendlichen,
alle Schmerzen, die unendlichen, ganz. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:13

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Ach, wie bist du mir,
Wie bin ich dir geblieben!
Nein, an der Wahrheit
Verzweifl`ich nicht mehr.
Ach, wenn du da bist,
Fühl´ich, ich soll dich nicht lieben,
Ach, wenn du fern bist,
Fühl ich, lieb´dich so sehr. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:14

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß, was ich leide!
Allein und abgetrennt
Von aller Freude,
Seh´ich ans Firmament
Nach jener Seite.
Ach! der mich liebt und kennt,
ist in der Weite.
Es schwindelt mir, es brennt
Mein Eingeweide.
Nur wer die Sensucht kennt,
Weiß, was ich leide! |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:15

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Wundertätig ist die Liebe,
die sich im Gebet enthüllt |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:16

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Woher sind wir geboren?
Aus Lieb´.
Wie wären wir verloren?
Ohn´Lieb.
Was hilft uns überwinden?
Die Lieb´.
Kann man auch Liebe finden?
Durch Lieb´.
Was lässt nicht lange weinen?
Die Lieb´.
Was soll uns stets vereinen?
Die Lieb´. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:16

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Gefunden
Ich ging im Walde
so für mich hin,
und nichts zu suchen,
das war mein Sinn.
Im Schatten sah ich
ein Blümchen stehn,
wie Sterne leuchtend,
die Äuglein schön.
Ich wollt es brechen,
da sagt es fein:
Soll ich zum Welken
gebrochen sein?
Ich grub's mit allen
den Würzlein aus,
zum Garten trug ich's
am hübschen Haus.
Und pflanzt es wieder
am stillen Ort;
nun zweigt es immer
und blüht so fort. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:17

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Wer nie sein Brot mit Tränen aß
Wer nie sein Brot mit Tränen aß,
wer nie die kummervollen Nächte
auf seinem Bette weinend saß,
der kennt euch nicht, ihr
himmlischen Mächte.
Ihr führt ins Leben uns hinein,
ihr laßt den Armen schuldig werden,
dann überlaßt ihr ihn der Pein:
Dennn alle Schuld rächt sich auf Erden. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:18

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Es nimmt der Augenblick,
was die Jahre geben. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:19

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Vieles geht in der Welt verloren,
weil man es zu schnell verloren gibt. |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:19

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Wanderers Nachtlied
Der du von dem Himmel bist,
alles Leid und Schmerzen stillest,
den, der doppelt elend ist,
doppelt mit Erquickung füllest,
ach, ich bin des Treibens müde!
Was soll all der Schmerz und Lust?
Süßer Friede,
komm, ach komm in meine Brust! |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:20

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Edel sei der Mensch,
hilfreich und gut!
denn das allein
unterscheidet ihn
von allen Wesen,
die wir kennen |
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Verfasst am:
14.09.2004, 15:21

Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 Dichter Naturwissenscha
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Aus: Westöstlicher Diwan
Was verkürzt mir die Zeit?
Tätigkeit!
Was macht sie unerträglich lang?
Müßiggang!
Was bringt in Schulden?
Harren und dulden!
Was macht gewinnen?
Nicht lange besinnen!
Was bringt zu Ehren?
Sich wehren! |
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