|
|
Wenn es danach ginge,
die feinen Schwingungen
zwischen den Zeilen zu
orten und stets danach
zu handeln, dann wäre
es wahrscheinlich nicht
mehr möglich, diese
"Familien-Bande" zu besuchen,
oder irgendeinen Kontakt
aufrecht zu erhalten.
Zu unsensibel sind die
Gedanken oft, zu wenig
ist deren Leben meines,
zu viele Lebens-Lügen
dürfen nicht aufgedeckt
werden.
Nein, dafür sind sie schon
zu alt, die Älteren, die Eltern.
Also akzeptieren?
Alles akzeptieren?
Schweigen und Schlucken?
Nein.
Aber sich darüber klar werden,
welche wertvollen Wege,
das Leben schon mit mir
gegangen ist, welche
wertvollen Schätze mir
schon geschenkt wurden.
Weit weg von dem
"Laß das..", "komm sofort her..",
"ach was, du spinnst!", und weiteren
Befehlen und Flüchen.. von einst.
In solcher Familien-Bande-Atmosphäre,
fällt es schwerer, zu lieben, ein Gefühl
zu entwickeln, doch ich weiß:
Bin ich erst wieder zu Hause und sind
ein paar Tage vergangen, dann
fällt es mir wieder leicht.
Und vielleicht schreibe ich dann noch
einen Brief an Dich.. hier, oder dort..
auf jeden Fall weit weg, von dieser
"Familien-Bande"! |
|
|
|