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Ich sehe Dich vor mir, wie in einem Klinikfilm.
DU liegst -wie- auf einem OP-Tisch unter Vollnarkose.
Um Dich herum die Narkoseärztin, die sich "Deine Freundin" nennt.
Sie achtet stets darauf, daß Du nicht zwischendurch aufwachst.
Besteht diese Gefahr, dann dreht sie einfach ein wenig an
dem "Gemisch-Rädchen" ihres "Lachgases" und Du schläft weiter.
Du reagierst auf nichts mehr.
Wie in einen tiefen Traum, bist Du versunken.
Durch tausend Stricke, der Manipulation, gebunden!
Siehst die Seelen Deiner Kinder, wie durch einen dunklen
Schleier hindurch, doch sie sind Dir gleichgültig!
Ich hatte Dich gewarnt, erinnerst Du dich noch?
Als wir unser Lied hörten, kurz vor der Grenze?
Du warst unbeschwert, fröhlich und ganz ohne Gefahreninstinkt..
Und jetzt?
Soll ich Dich einfach aufgeben?
Nicht einmal das, könntest Du jetzt entscheiden!
(c) SeesternMM 2006 |
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