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  Gedichte  -  Ernst Moritz Arndt 1769-1860 deutscher Dichter
Ann
BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 15:49  Neue Antwort erstellen
Gedichte
Ernst Moritz Arndt 1769-1860 deutscher Dichter
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Laß klingen!

1809.


Ich singe ein Liedel, Juchheissa! Juchhei!
Es säuseln die Lüfte, es locket der Mai,
Die Quellen sie rieseln mit lustigem Klang,
Die Bäche sie spielen und flöten Gesang.

O liebliche Rosen, o Lilien weiß!
O dürfte ich singen die Lust, die ich weiß!
O dürfte ich klingen, was süß und was weh
Im Busen sich regt, das ich selbst nicht versteh'?

Vergebliche Sorge, du schelmisches Kind:
Du haschest das Lüftchen, du fesselst den Wind,
Du zählest die Blätter im Frühlingsgebüsch,
Du trägest in Netzen die Weine zu Tisch.

Laß klingen, was klinget, laß wehen, was weht,
Du weißt nicht, von wannen, wohin's mit dir geht.
Der Vogel muß singen, das Lüftchen muß wehn,
Doch frage nicht, ob sie die Klänge verstehn.
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BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 15:50  Neue Antwort erstellen
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Lebenslied.

1800.


Steh' und falle mit eignem Kopfe,
Thu' das Deine und thu' es frisch!
Besser stolz an dem irdnen Topfe,
Als demütig am goldnen Tisch:
Höhe hat Tiefe,
Weltmeer hat Riffe,
Gold hat Kummer und Schlangengezisch.

Bau dein Nest, weil der Frühling währet.
Lustig bau's in die Welt hinein;
Hell der Himmel sich oben kläret,
Drunten duften die Blümelein:
Wagen gewinnet,
Schwäche zerrinnet,
Wage! dulde! die Welt ist dein.

Steh' nicht horchend, was Narren sprechen.
Jedem blüht aus der Brust sein Stern;
Schicksal webet an stygischen Bächen,
Feigen webet es schrecklich fern.
Steige hinnieder!
Fasse die Hyder!
Starken folget das starke gern.

Wechselnd geht unter Leid und Freuden
Nicht mitfühlend der schnelle Tag.
Jeder suche zum Kranze bescheiden,
Was von Blumen er finden mag.
Jugend verblühet,
Freude entfliehet:
Lebe! halte! doch lauf' nicht nach.
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Ann
BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 15:51  Neue Antwort erstellen
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Lerchengesang.

1836.


Hast du noch einen Ton, du altes Herz,
So spann' ihn auf und laß es klingen,
Laß deine Liebe, deinen Schmerz
Ihr volles Leid den Sternen singen.

Was hoch empor schlug, hallet tief zurück,
Es hallt in deinem Busen wieder,
Es weiß kein Lied vom Erdenglück,
Von Engelwonnen singt es Lieder.

Empor du Lerche zur gestirnten Höh'!
Was flatterst du im Erdgewimmel?
Dort klingt ein Echo für dein Weh:
Du bist vom Himmel, suche Himmel.
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Ann
BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 15:52  Neue Antwort erstellen
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Mein Lichtlein.

1818.


Der Alte, der die Sterne hält
In gleichen festen Bahnen
Und jedes Tröpflein senkt und schwellt
In tiefsten Ozeanen,
Der alte Meister droben hat
Ein Lichtlein mir gegeben,
Das nur erhellt den dunklen Pfad
Im irrwischvollen Leben

Ihr fraget, wie das Lichtlein heißt,
Das süße Kind der Sterne,
Das stets die rechten Pfade weist
Auch in die fernste Ferne?
Ich weiß es nicht, ich kann es nicht
Mit Menschensprache künden,
Auch halt' ich's nicht und seh' es nicht
Und kann den Weg doch finden.

Es haben's viele wohlgenannt
In Liedern und mit Zungen,
Doch unerklärt und unbekannt
Wird's immer noch geklungen.
Drum selig wer es still bewahrt
In tiefsten Busens Höhlen!
Des Lichtleins Art ist stille Art
Und liebt die stillen Seelen.

Doch bitt' ich den, der's Lichtlein gab,
Den Alten in den Höhen,
Er wolle vor mir bis ans Grab
Sein Flämmchen lassen wehen,
Daß mutiglich und ritterlich
Ich durch das Dunkel strebe,
Bis daß ich von der Erde mich
Zum Licht der Lichter hebe.
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Ann
BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 15:53  Neue Antwort erstellen
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Liebesnähe.

1808.


Lieb' sei ferne,
Ist doch immer da,
Gleich dem Licht der Sterne
Ewig fern und nah.

Schließt Gedanken
Wohl ein Kerker ein?
Glück und Stunden wanken,
Das Gefühl ist mein.

Leuchte, Sonne!
Wandle, frommer Mond!
Meines Busens Wonne
Hoch mit Göttern thront.

Frühling, scheine!
Winter, stürme kalt!
In der Brust dies Eine
Nimmer wird es alt.

Holde Treue,
Weiß und engelrein!
Wie des Himmels Bläue
Bleibt dein lichter Schein.

Sei denn ferne
Liebe, sei sie nah,
Gleich dem Licht der Sterne
Immer ist sie da.
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Ann
BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 15:55  Neue Antwort erstellen
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1803.


Die Rose blühet auf Dornen,
Die Nachtigall singet im Leide,
Was hoffest du irdische Freude,
Wo nirgends das Schöne besteht?
Die Blüten verwelkten und starben,
Dann klangen die Sicheln zu Garben,
Doch manche der lieblichsten Blüten
Hat fruchtlos der Winter verweht.

Hier steh' ich, pflücke mir Blumen,
Der Liebsten den Hügel zu schmücken,
Ich hoffte in Freuden zu pflücken,
Was brachte der lustige Mai;
Nun lieget mir still und begraben
Die schönste der irdischen Gaben,
Drum pflück' ich die Blumen mit Thränen,
Die brachte der lustige Mai.

Klingt stiller, zärtliche Saiten,
Klingt still um die schlummernde Schöne!
Sie kannte den Wohllaut der Töne,
Der Seelen melodischen Klang;
Haucht, Blumen, die lieblichsten Düfte!
Die schläft in dem Schweigen der Grüfte,
Ging Veilchen zu pflücken und Rosen
Oft spielend die Auen entlang.
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Ann
BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 15:57  Neue Antwort erstellen
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Heimweh nach Rügen.

1842.


O Land der dunkeln Haine,
O Glanz der blauen See,
O Eiland, das ich meine,
Wie thut's nach dir mir weh!
Nach Fluchten und nach Zügen
Weit über Land und Meer,
Mein trautes Ländchen Rügen,
Wie mahnst du mich so sehr!

O wie mit goldnen Säumen
Die Flügel rings umwebt,
Mit *ärchen und mit Träumen
Erinn'rung zu mir schwebt!
Sie hebt von grauen Jahren
Den dunkeln Schleier auf,
Von Wiegen und von Bahren,
Und Thränen fallen drauf.

O Eiland grüner Küsten!
O bunter Himmelschein!
Wie schlief an deinen Brüsten
Der Knabe selig ein!
Die Wiegenlieder sangen
Die Wellen auf der See,
Und Engelharfen klangen
Hernieder aus der Höh'.

Und deine Heldenmäler
Mit moosgewobnem Kleid,
Was künden sie, Erzähler
Aus tapfrer Väter Zeit,
Von edler Tode Ehren
Auf flücht'gem Segelroß,
Von Schwertern und von Speeren
Und Schildes-Klang und -Stoß?

So locken deine Minnen
Mit längst verklungnem Glück
Den grauen Träumer hinnen
In alter Lust zurück.
O heißes Herzenssehnen!
O goldner Tage Schein
Von Liebe reich und Thränen!
Schon liegt mein Grab am Rhein.

Fern, fern vom Heimatlande
Liegt Haus und Grab am Rhein.
Nie werd' an deinem Strande
Ich wieder Pilger sein.
Drum grüß' ich aus der Ferne
Dich, Eiland lieb und grün:
Sollst unterm besten Sterne
Des Himmels ewig blühn!
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Ann
BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 16:01  Neue Antwort erstellen
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Des Lilienmädchens Wiegenlied.

1817.


Schlafe, Kindlein hold und weiß,
Das noch nichts von Sorgen weiß,
Schlaf in stiller, süßer Ruh,
Thu die kleinen Äuglein zu.

Draußen stehn die Lilien weiß,
Haben allerschönsten Preis,
Droben in der lichten Höh'
Stehn die Englein weiß wie Schnee.

Kommt, ihr Englein weiß und fein,
Wiegt mir schön mein Kindelein,
Wiegt sein Herzchen fromm und gut,
Wie der Wind der Lilie thut.

Schlafe, Kindlein, schlafe nun!
Sollst in Gottes Frieden ruhn;
Denn die frommen Engelein
Wollen deine Wächter sein.
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rita
BeitragVerfasst am: 25.01.2008, 23:52  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 14.10.2007
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Das Lügenmärchen .

Ich will euch erzählen und ich will auch nicht lügen :
ich sah zwei gebratene Ochsen fliegen ,
sie flogen gar ferne -
sie hatten den Rücken gen Himmel gekehrt ,
die Füsse wohl gegen die Sterne .

Ein Amboß und ein *ühlenstein ,
die schwammen bei Köln wohl über den Rhein ,
sie schwammen gar leise -
ein Frosch verschlang sie alle beid'
zu Pfingsten wohl auf dem Eise .

Es wollten vier einen Hasen fangen ,
sie kamen auf Stelzen und Krücken gefangen ,
der Erste konnte nicht sehen ,
der zweite war stumm , der dritte war taub ,
der vierte konnte nicht gehen .

Nun denke sich einer , wie dieses geschah :
als nun der Blinde den Hasen sah
auf grüner Wiese grasen ,
da rief's der Stumme dem Tauben zu ,
und der Lahme erhaschte den Hasen .

Es fuhr ein Schiff auf trockenem Land ,
es hatte die Segel gen Wind gespannt
und segelt' im vollen Laufen -
da stieß es an eien hohen Berg ,
da tät das Schiff ersaufen .

In Straßburg stand ein hoher Turm ,
der trotzte Regen ,Wind und Sturm
und stand fest über die Maßen ,
den hat der Kuhhirt mit seinem horn
eines Morgens umgeblasen .

Ein altes Weib auf dem Rücken lag ,
sein Maul wohl hundert Klaftern weit auftat ,
's wahr und nicht erlogen ,
drin hat der Storch fünfhundert Jahr
seine Jungen groß gezogen .

So will ich hiermit mein Liedlein beschließen ,
und sollt's auch die werte Gesellschaft verdrießen ,
will trinken und nicht mehr lügen :
bei mir zu Land sind die *ücken so groß ,
als hier die größten Ziegen .
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rita
BeitragVerfasst am: 23.09.2008, 10:20  Neue Antwort erstellen
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Gartenmeister(in)
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Anmeldungsdatum: 14.10.2007
Beiträge: 3155

Bundeslied

Smilie Sind wir vereint zur guten Stunde ,
wir starker deutscher *ännerchor ,
so dringt aus jedem frohen Munde
die Seele zum Gebet hervor ;
denn wir sind hier in ernsten Dingen ,
mit hehrem , heiligem Gefühl ;
drum soll die volle Brust erklingen
ein volles helles Saitenspiel .

Wem soll der erste Dank erschallen ?
Dem Gott , der groß und wunderbar
aus langer Schande Nacht uns allen
in Flammenglanz erschienen war ;
der unsrer Feinde Trutz zerblitzet ,
der unsre Kraft uns schön erneut
und auf den Sternen waltend sitzet
von Ewigkeit zu Ewigkeit .

Wem soll der zweite Wunsch ertönen ?
Des Vaterlandes ' Majestät ' !
Verderben allen die es höhnen !
Glück dem , der mit ihm fällt und steht !
Es geh , durch Tugenden bewundert ,
geliebt durch Redlichkeit und Recht ,
stolz von Jahrhundert zu Jahrhundert , (?)frei
an Kraft und Ehren ungeschwächt ! (?)frei

Das Dritte , deutscher *änner Weide ,
am hellsten soll's geklungen sein !
Die Freiheit heißet deutsche Freude ,
die Freiheit führt den deutschen Reihn .
Für sie zu leben und zu sterben ,
das flammt durch jede deutsche Brust ,
für sie um 'hohen Tod 'zu .........*,
ist deutsche Ehre , deutsche Lust .

Das Vierte - hebt zur hehren Weihe
die Hände und die Herzen hoch ! -
Es lebe alte deutsche Treue !
Es lebe deutscher Glaube hoch !
Mit diesen wollen wir bestehen ,
sie sind des Bundes Schild und Hort .
Fürwahr , es muß die Welt vergehen ,
vergeht das feste *ännerwort .

Rückt dichter in der heil'gen Runde
und klingt den letzten Jubelklang !
Von Herz zu Herz , von Mund zu Munde
erbrause freudig der Gesang !
Das Wort , das unsern Bund geschürzet ,
das Heil , das uns kein Teufel raubt
und kein Tyrannentrug uns kürzet ,
das sei gehalten und geglaubt !
------------------------------------------
Schön wäre es wenn wieder ........
von A. H. von Fallersleben

Deutsche Hymne:

Einigkeit , und Recht und Freiheit -,
für das deutsche Vaterland -
danach laßt uns alle streben ,
brüderlich mit Herz und Hand !
Einigkeit und Recht und Freiheit
sind des Glückes Unterpfand -
Blüh im Glanze dieses Glückes ,
blühe deutsches Vaterland .
* .E . Gehört Ehrlichkeit auch dazu ...

Auch bei der Dichtung !
*es widerspricht mir ,
>um hohen Tod zu werben < . Daher ( .........) Rita


Zuletzt bearbeitet von rita am 23.09.2008, 12:03, insgesamt 2-mal bearbeitet
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rita
BeitragVerfasst am: 23.09.2008, 11:58  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 14.10.2007
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Gehört zum Lied der Deutschen, aber ....
von August - Heinrich , Hoffmann von Fallersleben
und die dritte Strophe davon ist die ' Deutsche Hymne '.
Einigkeit und Recht und Freiheit ...
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rita
BeitragVerfasst am: 18.04.2009, 12:54  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 14.10.2007
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Des Deutschen Vaterland

Was ist des Deutschen Vaterland ?
Ist's Preussenland ? Ist's Schwabenland ?
Its's wo am Rhein die Rebe blüht ?
Ist's wo am Belt die *öve zieht ?
O nein ! (3 I: ) Sein Vaterland muss grösser sein.

Was ist des Deutschen Vaterland ?
Ist's Baierland , ist's Steierland ?
Ist's wo des Marsen Rind sich streckt ?
Ist's wo der *ärker Eisen reckt ?
I: O nein , o nein ....:I

Was ist des Deutschen Vaterland ?
Ist's (Pommerland ) ? Westfalenland ?
Ist's wo der Sand der Dünen weht ?
Ist's wo die Donau brausend geht ?
I: O nein , o nein ......:I

Was ist des Deutschen Vaterland ?
So nenne mir das grosse Land !
(Ist's Land der Schweizer ? Ist's Tirol ?)
Das Land und Volk gefiel mir wohl .
I: O nein , o nein ........:I

Was ist des Deutschen Vaterland ?
So nenne mir das grosse Land !
Gewiss , es ist das ( Österreich ) ,
An Ehren und an Siegen reich ?
I: O nein , o nein ........:I
....................................................
Was ist des Deutschen Vaterland ?
So nenne endlich mir das Land !
So weit die deutsche Zunge klingt
und Gott im Himmel Lieder singt :
Das soll es sein , das soll es sein !
Das , wackrer Deutscher , nenne dein !

Das ist des Deutschen Vaterland !
Wo Eide schwört der Druck der Hand ,
Wo Treue hell vom Auge blitzt
Und Liebe warm im Herzen sizt
I: Das soll es sein .......:I

Das ist des Deutschen Vaterland !
Wo Zorn vertilgt des wälschen Tand ,
Wo jeder ' Franzmann ' heisset ' Feind ' ,
Wo jeder Deutsche heisset Freund :
I: Das soll es sein ........:I

Das ganze Deutschland soll es sein !
O Gott vom Himmel , sieh darein
Und gib uns rechten deutschen Mut ,
Dass wir es lieben treu und gut !
Das soll es sein , das soll es sein ,
Das ganze Deutschland soll es sein !

E .* .Arndt , 1813
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