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  Gedichte  -  Friedrich Rückert 1788-1866 deutscher Dichter
Ann
BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:21  Neue Antwort erstellen
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Friedrich Rückert 1788-1866 deutscher Dichter
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
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Du meine Seele, du mein Herz,
Du meine Wonn´, o du mein Schmerz,
Du meine Welt, in der ich lebe,
Mein Himmel du, darein ich schwebe,
O du mein Grab, in das hinab
Ich ewig meinen Kummer gab!

Du bist die Ruh´, du bist der Frieden,
Du bist der Himmel mir beschieden.
Dass du mich liebst, macht mich mir wert,
Dein Blick hat mich vor mir verklärt,
Du hebst mich liebend über mich,
Mein guter Geist, mein bessres Ich!


Zuletzt bearbeitet von Ann am 27.03.2008, 18:44, insgesamt einmal bearbeitet
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Ann
BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:21  Neue Antwort erstellen
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Wenn die Rose
selbst sich schmückt,
schmückt sie auch den Garten.
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Ann
BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:22  Neue Antwort erstellen
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Dich lieb ich
wie die Rose ihren Strauch;
dich lieb ich
wie die Sonne ihren Schein;
dich lieb ich
weil du bist mein Lebenshauch;
dich lieb ich,
weil dich lieben ist mein Sein.
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Ann
BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:22  Neue Antwort erstellen
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Schlägt dir die Hoffnung fehl,
nie fehle dir das Hoffen.
Ein Tor ist zugetan,
doch tausend stehn noch offen.
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Ann
BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:23  Neue Antwort erstellen
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Im selben Mass du willst
empfangen, musst du geben,
willst du ein ganzes Herz,
so gib dein ganzes Leben.
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Ann
BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:24  Neue Antwort erstellen
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Tu, was du kannst,
und laß das andere dem,
der's kann.
Zu jedem ganzen Werk
gehört ein ganzer Mann.
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Ann
BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:25  Neue Antwort erstellen
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Becherrand und Lippen,
zwei Korallenklippen,
wo auch die gescheiteren
Schiffer gerne scheitern.
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Ann
BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:25  Neue Antwort erstellen
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Daß sie die Perle trägt,
das macht die Muschel krank.
Dem Himmel sei für Schmerz,
der dich veredelt, Dank.
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Ann
BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:26  Neue Antwort erstellen
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Am Abend wird man klug
für den vergangenen Tag,
doch niemals klug genug
für den, der kommen mag.
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Ann
BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:26  Neue Antwort erstellen
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Etwas wünschen und verlangen,
etwas hoffen muß das Herz,
etwas zu verlieren bangen,
und um etwas fühlen Schmerz.
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Ann
BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:27  Neue Antwort erstellen
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Trifft dich des Schicksals Schlag,
so mach es wie der Ball:
Je stärker man ihn schlägt,
je höher fliegt er all.
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Ann
BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:27  Neue Antwort erstellen
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Dein Auge kann die Welt
trüb odr hell dir machen.
Wie du sie ansiehst,
wird sie weinen oder lachen.
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Ann
BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:28  Neue Antwort erstellen
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Der Himmel hat eine Träne geweint,
Die hat sich ins Meer zu verlieren gemeint.
Die Muschel kam und schloss sie ein:
Du sollst nun meine Perle sein.
Du sollst nicht vor den Wogen zagen,
Ich will hindurch dich ruhig tragen.
O du mein Schmerz, du meine Lust,
Du Himmelsträn´ in meiner Brust!
Gib, Himmel, daß ich reinem Gemüte
Den reinsten deiner Tropfen hüte!
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Ann
BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:29  Neue Antwort erstellen
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Etwas wünschen und verlangen,
etwas hoffen muß das Herz,
etwas zu verlieren bangen,
und um etwas fühlen Schmerz.
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BeitragVerfasst am: 14.09.2004, 16:29  Neue Antwort erstellen
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Ich stand auf Berges Halde,
als heim die Sonne ging,
und sah, wie überm Walde
des Abends Goldnetz hing.

Des Himmels Wolken tauten
der Erde Frieden zu,
bei Abendglockenlauten
ging die Natur zur Ruh.

Ich sprach: O Herz, empfinde
der Schöpfung Stille nun
und schick mit jedem Kinde
der Flur dich auch, zu ruhn.
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