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Nachricht |
| Eigene Gedichte von Gästen - Nicht böse, nicht gut von Windrauschen |
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Verfasst am:
29.04.2007, 15:02

Eigene Gedichte von Gästen
Nicht böse, nicht gut von Windrauschen
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Nicht böse, Nicht gut
Der Weg
Der Gang
bedrückend
Das Ziel
Der Berg
von Erdbeben
beherrscht
Der Mensch
Das Sein
verblüffend
Nun geh
Du - Mensch
von Fragen
verengt
ins Nichts
ins Sein
Nun geh doch
Du - Schwein
Nicht böse
Nicht gut
Den Weg des Lebens
oder ist er vergebens
Schlamm-schlingend
Eilachig stinkend
mit Rosenduft
umhüllt....
by. co. |
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Verfasst am:
30.04.2007, 20:47

Eigene Gedichte von Gästen
Nicht böse, nicht gut von Windrauschen
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Hi Ann
Ich habe versucht das Gedicht chronologisch und bildhaft zu verstehen.
1. Strophe:
Enge, der "Gang" des Lebens
2. Strophe
Das Ziel, der Berg = offen, von weit (und für jederman?) sichtbar, aber es drohen Gefahren, die wichtig unausweichlich sind. (denn eine Lawine zum Beispiel läuft irgendwann aus, das Erdbeben erreicht alle, die den Berg auch sehen können. Geniale Metapher)
3.
Nach den Gegensätzen der Blick auf den Menschen, den Betroffenen, der eindeutig positiv konnotiert wird
Bis hierhin gabs also einerseits "Böses" in der 1. Strophe, überwiegend Gutes in der 2. und der Mensch in der 3.
4.
geh, Du - Mensch : Hier wird´s komplizierter. Einerseits die Aufforderung nach einer Entscheidung, die zu fällen ist. Dem Du wird visuell Mensch entgegengesetzt. Es ist eine Frage der Identität, die durch den Gedankenstrich vorgesetzt wird. Der Gedankenstrich tut hier, was er zeigt: Jeder muss sich als Mensch ansehen können.
Der Mensch, der von Fragen beengt ist. Die Beziehung zur ersten Strophe ergibt, dass es der Mensch selbst ist, der sich durch Fragen einengt (wohl aber auch durch "Fragen" anderer)
5.ins Nichts, ins Sein
Anspielung auf die Gegensätze des Lebens, nicht erwähnenswert, spielen auf die ersten beiden Strophen an
6. meine Lieblingsstrophe!
Nun geh doch
Du - Schwein
Ich musste lachen. Irgendwie selbstironisch in Anbetracht der beiden vorherigen Strophen, die tiefe Ernsthaftigkeit ins Absurde ziehen, den Mensch mit dem Schwein, das nur den Instinkten und Trieben folgt gleichzustellen.
7.
Nicht böse
nicht gut
ok^^
8.
irgendwie etwas trivial ausgedrückt, wurde schon öfters gesagt im vorherigen Teil
9.
Schlamm-schlingend
Eilachig stinkend
mit Rosenduft
umhüllt....
Hier gibt´s nochmal Saures!. Schlamm-schlingend! Hm das erinnert mich spontan an ein Gedicht von Celan, wo "Schlammbrocken schluckt ich im Turm" vorkommt. Na gut, schlingen, d.h. essen ohne zu kauen, unbearbeitete aufnahme von etwas "Natürlichem".
Bei Eilachig muss ich leider passen, was soll das sein bitte?
Das erschwert dann auch mein Verständnis des Schlusses. Die Thematik bleibt wohl erdverbunden durch den Schlamm, die Rosen, ...
Das will mir noch nicht Recht Sinn ergeben.
Trotzdem ein schönes Gedicht!
MfG |
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Verfasst am:
30.04.2007, 21:26

Eigene Gedichte von Gästen
Nicht böse, nicht gut von Windrauschen
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Hallo Exodus,
das Gedicht wurde von "Windrauschen" unter Zitate eingestellt. Von mir wurde es nur in die richtige Rubrik gesetzt. Mit dem Inhalt habe ich nichts zu tun. Hinter den Titel habe ich auch "von Windrauschen geschrieben".
Liebe Grüße
Ann |
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Verfasst am:
30.04.2007, 21:41

Eigene Gedichte von Gästen
Nicht böse, nicht gut von Windrauschen
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In welchem Thema in der Kategorie Zitate ist es denn zu finden? Oder wurde es einfach verschoben?  |
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Verfasst am:
01.05.2007, 09:42

Eigene Gedichte von Gästen
Nicht böse, nicht gut von Windrauschen
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Es wurde von Zitate auf Gästegedichte verschoben.
Liebe Maigrüße
Ann |
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