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Frau Meiers Sohn ist viel zu dick.
Jeder sieht's mit einem Blick.
"Der Junge isst nicht viel, oh Nein!
Im Gegenteil, im Gegenteil !
Zu jedem Arzt geh' ich mit ihm,
doch es hat alles keinen Sinn.
Massieren hilft nicht und nicht kuren;
es nützen keine extra Touren.
Es ist und bleibt sehr jämmerlich:
der Klaus behält sein Schwergewicht."
Der Klaus hört sich die Klagen an.
Sein Magen knurrt so laut er kann.
Das Taschengeld wird aber jetzt
in Süßigkeiten umgesetzt.
Vielleicht reicht’s auch noch für Pommes frites,
für Nüsse, Kuchen und Lakritz.
Aufs Brot streicht er nur Marmelade;
am Kiosk kauft er Schokolade
und isst sie, das es keiner sieht,
um die Ecke am Haus vom alten Schmied.
Zu Hause den Fraß soll’n sie selber essen,
Hauptsache das Taschengeld ist angemessen.
So denkt der Klaus. Es ist nicht richtig.
Ein warmes Essen ist sehr wichtig.
So dick zu sein ist doch nicht schön
und Mutter meint’s so gut mit ihm
Doch wer nicht will, für den ist eben
die größte Mühe längst vergebens |
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