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Nachricht |
| Eigene Gedichte von Gästen - Ein paar Zeilen ohne Namen |
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Verfasst am:
14.07.2007, 23:34

Eigene Gedichte von Gästen
Ein paar Zeilen ohne Namen
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irgendwie hab ich das gefühl, als wäre ich z.Z. in einer sehr melancholischen Pahse, denn nachfolgendes ist heute entstanden. ICh weiß nicht wie es heißen soll. Das ist im Prinzip auch egal. Aber urteilt selbst:
Ich sehe in den schwarzen Nachthimmel und erblicke die
endlose Freiheit
Ich begreife mit einem Mal die Unendlichkeit
Begreife zu gleich die Endlichkeit meines Seins.
Wir alle sind vergänglich
nur das Universum ist unendlich
Das alles kann ich nicht akzeptieren,
denn ich habe gespürt dass ich lebe
und nun will ich ewig leben.
Meine Wut über die Vergänglichkeit schreie ich hinaus
Zerreise die Stille jener unheimlichen Nacht
Kämpfe einen Kampf den ich nicht gewinnen kann
Kämpfe bis zum Schluss, denn ich will leben.
Und wenn ich keine Kraft mehr habe
Wenn die letzte Träne verronnen ist
Und ich keine Luft mehr zum Schreien finde
Dann werde ich zu Boden gehen,
Die Faust in den Himmel strecken,
ein letztes Mal ballen
Und lachen!
Denn eines ist auch mir bewusst
Wer kann schon ewig leben? |
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Verfasst am:
15.07.2007, 10:38

Eigene Gedichte von Gästen
Ein paar Zeilen ohne Namen
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Hallo Rockende-Oma,
glaubst Du, wenn Du einst alt und gebrechlich bist, dass Du immer noch ewig leben möchtest?
Liebe Grüße
Ann |
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Verfasst am:
15.07.2007, 11:38

Eigene Gedichte von Gästen
Ein paar Zeilen ohne Namen
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Gartenmeister(in)

Anmeldungsdatum: 03.02.2007
Beiträge: 507
Wohnort: NRW
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Hallo, liebe Rockende_Oma,
ich persönlich kann Dich sehr gut verstehen. Solange man lebt, das Leid erträgt , was das Leben so mit sich bringt, Freude, Schönheit und Liebe zu allem auf dieser Erde empfindet, solange möchte man nicht gehen. Solange möchte man nie loslassen. Selbst wenn Du einst, wie wir Alle im letzten Kampf gehst, eventuell Schmerzen empfindest, gibt es da immer noch etwas, was Du nicht loslassen möchtest, weil Du es liebst, diese Ohnmacht wird in eine Art Trauer fallen, irgendwann dann kommt das "sich ergeben" und Du gehst, wie wir alle. "ABER IM GRUNDE NICHT WIRKLICH" Im Chinesischen gibt es eine kleine Geschichte:
" Da ist ein junger Mann am Sterbebett des Vaters und leidet unheimliche Abschiedsschmerzen, der Vater spürt es und sagt zu ihm: " Mein Sohn, auch wenn ich jetzt gehe, Du mich nicht mehr siehst, ich begraben bin, bin ich nicht wirklich tod. Denn solange Du Dich an mich erinnerst, die Erinnerung an mich an die Deinen weitergibst, solange werde ich leben, in Dir und den Deinen. Solange Ihr von mir sprecht, bin ich bei Euch, solange ihr mich liebt, lebe und liebe ich Euch. Weine nicht soviele Tränen um mich, um mich dann zu vergessen. Lache, und Freue Dich und Denke an mich, dann bin ich hier."
Diese Endlichkeit, diese Ohnmacht, aber auch das "eigene Kleinsein", die eigene "Unwichtigkeit", die Du spürst, spürt man auch wenn man ganz still am Meer sitzt, wenn die Wellen brausen, wenn man auf einem Gipfel steht, diese Grösse der Allgemeinheit und das Erkennen der eigenen "Kleinheit" ist schwer zu ertragen, wenn man nur das Ende sieht. Ich weiss nun nicht, wie es mit Deinem Glauben steht, wie es um Deine Einstellung zu Gott steht. geht mich auch nichts an. Es kann auch sein, dass Du mich belächelst für das was ich schreibe, egal:
Ich persönlich, bin sehr atheistisch gross geworden, irgendwie, war da aber immer ein sagen wir mal "Urglauben". Ich bin nicht so gläubig, dass ich mehrmals in der Woche in die Kirche renne, peichte und bete. Damit ich leben kann. Für mich persönlich ist die Kirche, ja auch die Religionen von Menschen gemacht. Aber ich glaube an Gott, ihm alleine muss ich peichten, mit ihm muss ich im Reinen sein. Was aber nicht immer einfach ist.
Ich glaube, dass der Körper nur die Hülle ist, in der wir geboren werden, der Mantel, den wir uns für ein Leben geborgt haben. Wenn unsere Zeit abgelaufen ist, egal ob Mensch, Tier oder Pflanze, dann geben wir diesen Mantel ab. Doch unsere Seelen, unser Geist, geht nach hause zu Gott, ins Universum. Dort irgendwo ist das Licht, was uns von seelischen Schmerzen befreit, was uns Geborgenheit, Liebe und Gesundheit gibt, dort treffen wir Die wieder, die wir geliebt haben und nach einiger Zeit, egal wie lang sie hier auf Erden ist, kommen wir wieder in einem neuen Mantel. Nur vergessen wir meisst das, und genau darum erleben wir diese Ohnmacht. Aber selbst wenn es uns wieder einfällt, erleben wir diese Ohnmacht, den wir lassen immer was und immer wen auf dieser Erde zurück, das und den wir liebten. Aber zu wissen, dass wir wiederkommen und im Grunde eben doch "Ewig" ist, kann diesen Schmerz verkürzen.
Wir Menschen wissen vieles nicht, können nicht hinter alle Geheimnisse dieser Welt kommen, aber wir können damit leben.
Liebe Grüsse (Träumer(in) |
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Verfasst am:
15.07.2007, 12:48

Eigene Gedichte von Gästen
Ein paar Zeilen ohne Namen
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Liebe Träumer(in),
mit meiner Antwort habe ich etwas ganz anderes gemeint. Ich habe viele Menschen erlebt, die lange schwer krank waren und nur noch dahinsiechten.
Diese Menschen haben um einen gnädigen Tod gebetet. Natürlich möchte ein gesunder und vor allem junger Mensch nicht sterben, das ist doch ganz normal .
Liebe Sonntagsgrüße
Ann |
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Verfasst am:
15.07.2007, 15:06

Eigene Gedichte von Gästen
Ein paar Zeilen ohne Namen
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Gartenmeister(in)

Anmeldungsdatum: 03.02.2007
Beiträge: 507
Wohnort: NRW
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Liebe Ann,
entschuldige, wenn Du Dich angesprochen gefühlt hast, hier warst Du gar nicht gemeint. Sorry, wenn es so rüberkam.
Ich habe privat und im normalen Arbeitsbereich (Pflege) Menschen kennengelernt, die so litten, wie Du sagst. Diese Menschen leiden, ja, aber auch sie halten oft trotz Schmerz und Leid tief im Inneren an allem fest, was hier wichtig war für sie, was sie trotzallem zusätzlich mit tiefer Trauer erfüllte. Wobei sie sich den Übergang ohne weiteres leichter, schmerzfreier, ohne Qual vorstellten.
Aber leider sind wir hier in Deutschland durch unsere Geschichte noch lange nicht soweit, dies in Fällen, wo es keine Hilfe mehr gibt und Leiden im wahrsten Sinn des Wortes diagnostiziert wird, Abhilfe zu schaffen. Was in anderen Ländern ohne weiteres auf eigenen Wunsch praktiziert wird, wenn was festgestellt wird.
Aber liebe Ann, das war nicht gemeint, damit, mit dem was ich schrieb. Ich habe mich nur mit diesem Gefühl auseinandergesetzt, was Rockende_Oma
mit ihren Zeilen hervorrief. Und im Grunde Jeder irgendwo und irgendwann in seinem Leben schon erlebte.
Du warst gar nicht gemeint, sondern ich habe nur gegen Vorurteile gegen diesen spirituelle Ansichten versucht vorzubauen..... mit meiner Meinung.... mit dem : .....ich persönlich kann Dich sehr gut verstehen.....
Ich bin 57 Jahre und sofern sind diese Zeiten gar nicht mehr für mich. Fangen sie doch jetzt schon mit Beschwerden an und wer weiss schon was noch kommt.....in wie weit mir meine Einstellung und Ansicht der Dinge dann hilft....Keiner weiss es.
Nochmals entschuldige bitte, wenn Du Dich angegriffen gefühlt hast, aber Du warst nicht gemeint, sondern das Thema und meine momentane Ansicht dazu.
Naja, jetzt hab ich mich aber so umständlich wie möglich erklärt, so bin ich manchesmal...grins...
Liebe Grüsse Träumer(in) |
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Verfasst am:
15.07.2007, 19:15

Eigene Gedichte von Gästen
Ein paar Zeilen ohne Namen
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Liebe Träumer(in),
Du musst Dich doch nicht entschuldigen, Du hast mir doch nichts getan.
Jeder hat doch nur seine Ansicht geäussert.
Einen schönen Sommerabend wünscht Dir
Ann |
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Verfasst am:
18.07.2007, 10:35

Eigene Gedichte von Gästen
Ein paar Zeilen ohne Namen
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Hallo zusammen,
meine Antwort mag pragmatisch erscheinen, aber sie ist das Resultat einer langen Auseinandersetzung mit Sterben und Tod:
Ganz gleich, ob wir Angst haben, gläubig, spirituell oder Atheist sind, ganz gleich, ob reich oder arm - wir alle schaffen das Sterben, so wie es Generationen vor uns geschafft haben.
LG
Puderrose |
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Verfasst am:
18.07.2007, 19:50

Eigene Gedichte von Gästen
Ein paar Zeilen ohne Namen
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Hallo ihr lieben!
ich möchte kurz auch zu diesem Gedicht stellung geben.
Das Leben ist ein Lauf,... hat einen Faden, den Lebensfaden, er beginnt, und auch er hat ein Ende, irgendwann.
Ich sage, dass das sterben ein Teil vom Leben ist. Und sterben heißt für mich nicht dass es zu Ende ist, ich denke dass der Tod der Beginn eines neuen Lebens ist. Denn ganz ehrlich? kann sich jemand vorstellen dass es wirklich zu Ende sein kann?
Ich fürchte nicht den TOd, selbst wenn ich noch jung bin, bin ich schon ein paar mal knapp vorbeigegangen. Aber ich sage nur, das jetztige Leben ist jegilich EIN LEBEN. Nicht das letzte Leben.
Das einzige was mich auch beschäftigt, wie wird es sein??? Und wie geht es weiter? ob man in einer Rolle von Mensch wiederkehrt??? oder als Tier??
ich bin kein gläubiger Mensch, ich hab einen eigenen Glauben , eine eigene Intution gebildet, ich weiß nicht was ihr davon hält, aber ich möchte der RockigenOmi nur sagen, dass man keine Angst vorm sterben haben sollte.
Es ist für mich wie ein Neubeginn...
... wer möchte schon ewig in der selben Haut leben????
alles liebe, Blutige Feder |
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