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Fast dunkel ist es in ihrem kleinen Mansardenstübchen, nur in der Fensterbank flackern Teelichter und schenken Vanilleduft. Schnuppernd genießt sie das Aroma, tritt ans Fenster und schaut direkt in das Lächeln des Mondes. Heut scheint es etwas verschmitzt, so, als warte er schon darauf, dass ihre Hand sich wieder auf ihr Herz legt, um sich einen Traum anzuknipsen…
„Mein Brandstifter“ flüstert sie liebevoll in die Nacht. Dieser Kosename entstand, als er ihr am Strand das Herz in ein Flammenmeer verwandelte.
Ihre Wangen glühen. Unter ihrer Haut beginnt das Feuer zu lodern, das seine Hände jedes Mal entfachen, wenn sie den Fingerspitzen Tanzstunden auf ihrer Haut schenken. Wie sehr sehnt sie dieses elektrisierende Knistern herbei, das durch jede Faser ihres Körpers blitzt, wenn sein Atem sie berührt. Brennend heiß wachsen der Sehnsucht Flügel. Nichts hält sie mehr davon ab, weit das Fenster zu öffnen um ihren Träumen Raum zu geben.
Vor ihr steht der schönste Schlitten mit den prachtvollsten Pferden, die sie je gesehen hat. Zwei strahlende Augen und ein charmantes Lächeln legen ihr den Mantel der Geborgenheit um die Schultern, bitten sie, Platz zu nehmen und entführen sie für diese Nacht zu der kleinen Hütte am Hügel, dort hin, wo der Himmel beginnt und ihre kleine Insel WIR sie in den Duft des Einsseins hüllt…
Das Feuer der Liebe, das in ihnen brennt
zündet die Kerzen zum zweiten Advent |
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