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  Gedichte  -  Volkslieder, Wander- und Heimatlieder
Ann
BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 20:46  Neue Antwort erstellen
Gedichte
Volkslieder, Wander- und Heimatlieder
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
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So leben wir alle Tage


So leben wir, so leben wir
so leb´n wir alle Tage
In der allerschönsten Kundenkompanie
Des Morgens bei dem Branntewein
des Mittags bei dem Bier
des Abends bei den *ägdelein im Nachtquartier

Mein Hut sieht karambolisch aus
die Haare schaun zum Dach heraus,
Ich Lump! Oh, ich Lump, oh ich liederlicher Lump.
Ein bißchen Kies, ein bißchen Kohl
ein bißchen Fackelei,
Wir lassen uns nicht greifen von der hohen Putzerei.

So leben wir, so leben wir
so leb'n wir alle Tage
In der allerschönsten Kundenkompanie.
Des Morgens bei dem Branntewein
des Mittags bei dem Bier,
Des Abends bei den *ägdelein im Nachtquartier.

Text: anonym
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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 20:48  Neue Antwort erstellen
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Aus dem Hessen -Darmstädtischen

1 Ich ging durch einen gras-günen Wald
und hörte die Vögelein singen ;
sie sangen so jung , sie sangen so alt ,
die kleinen Vögelein in dem Wald,
die hört ich so gerne wohl singen .

2 ,,Sing zu, sing zu Frau Nachtigall ,
sing mir von meinem Feinsliebchen !
Sing mir es so hübsch ,sing mir es so fein !
Heut abend , da will ich bei ihr sein ,
will schlafen in ihren Armen .''

3 Der Tag verging , der Abend kam ,
Feinsliebchen kam gegangen .
Es klopfte so leis , mit seinem Ring :
,, Steh nur auf , du herzallerschönstes Kind ,
ich habe schon lange gestanden ''.

4 ,,So lange gestanden hast du noch nicht ,
ich habe noch gar nicht geschlafen .
Ich habe gedacht in meinem Sinn :
,,Wo ist mein Herzallerliebster hin ?
Wo bist du so lange geblieben ?''

5 ,, Wo ich so lange geblieben bin ,
das darf ich dir , Schätzchen wohl sagen :
wohl bei dem Bier ,wohl bei dem Wein ,
all - wo die schönen Junfern sein ,
da bin ich auch jederzeit gerne .''

Verf. unbekannt

eingestellt von Rita am27.01.08
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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 20:51  Neue Antwort erstellen
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1 Aus dem Heidelberger Liederblatt
Wie schön blüht uns der Maien
der Sommer fährt dahin .
Mir ist ein schön Jungfräulein gefallen
in meinen Sinn .
Bei ihr da wär mir wohl ,
wann ich nur an sie denke ,
mein Herz ist freudevoll .

2 Bei ihr , da wär ich gerne ,
bei ihr da wärs mir wohl ;
sie ist mein Morgensterne ,
strahlt mir ins Herz so voll .
Sie hat ein roten Mund ,
sollt ich sie darauf küssen ,
mein Herz würd mir gesund .


3 Wollt Gott , ich fänd im Garten
drei Rosen auf einem Zweig ,
ich wollte auf sie warten ,
ein Zeichen wwärs mir gleich .
Das Morgenrot ist weit ,
er streut schon seine Rosen :
ade mein schöne Maid ! - Alle Lieder : Der Zupfgeignhansel

eingestellt von Rita am 27.01.08
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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 20:53  Neue Antwort erstellen
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1 Der Winter ist vergangen , ich seh des Maien Schein ,
ich seh die Blümlein prangen , des ist mein Herz erfreut .
So fern in jenem Tale , da ist gar lustig sein ,
da singt Frau Nachtigale und manch Waldvögelein .

2 Ich geh denMai zu hauen , hin durch das grüne Gras ,
schenk mein Buhl die Treue , die mir die liebste was .
Und bitt , daß sie mag kommen , und vor dem Fenster stahn ,
empfang den Mai mit Blumen , er ist gar wohlgetan .

3 Er nahm sie sonder Trauen in seine Arme blank ,
der Wächter auf der Mauern hub an sein Lied und sang :
ist jemand noch darinnen , der mag bald heimwärts gahn .
Ich seh den Tag herdringen schon durch die Wolken klar .''

4 ,, Ach Wächter auf der Mauern , wie quälst du mich so hart !
Ich lieg in schweren Trauern , mein Herze leidet Schmerz .
Das macht die Allerliebste, von der ich scheiden muß ;
das klag ich Gott dem Herren , daß ich sie lassen muß .


5 Ade , mein Allerliebste, ade ,schöns Blümel' fein ,
ade , schön Rosen-blume , es muß geschieden sein !
Biß daß ich wiederkomme , bleibst du die Liebste mein ;
das Herz in meinem Leibe gehört ja allzeit dein .''

Verf. unbekannt

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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 20:55  Neue Antwort erstellen
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Aus dem Seulingswalde

1 Schön ist die Jugend bei frohen Zeiten ,
schön ist die Jugend , sie kommt nicht mehr .

2 Es blühen Rosen , es blühen Nelken
es blühen Blumen , sie welken ab .

3 Es blüht ein Weinstock , und der trägt Reben ,
und aus den Reben quillt edler Wein .

>je : Drum sag ichs noch einmal ,
schön ist die Jugend , schön ist die Jugend ,
sie kommt nicht mehr .

Verf. unbekannt
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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 20:57  Neue Antwort erstellen
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1 Herzlich tut mich erfreuen ( Sommerlust )
die fröhlich Sommerzeit ,
all mein Geblüt verneuen ,
der Mai viel Wollust beut
Die Lerch tut sich erschwingen
mit ihrem hellen Schall ,
lieblich die Vöglein singen ,
voraus die Nachtigall.

2 Der Kuckkuck mit seim Schreien
macht fröhlich jedermann ,
des Abends fröhlich reihen
die Meidlein wohl getan .
Spazieren zu den Bronnen
pflegt man zu dieser Zeit ,
all Welt sucht Freud und Wonnen
mit Reisen fern und weit .

3 Darum lob ich den Summer ,
darzu den Maien gut ,
der wendt uns allen Kummer
und bringt viel Freud und Mut ;
der Zeit will ich genießen ,
die weil ich Pfennig hab ,
der wen es tut verdrießen ,
der fall die Stiegen ab .

Verf. unbekannt

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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 20:59  Neue Antwort erstellen
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Nach ERK-BÖHME (Früher in ganz Deutschland gesungen )
Hört ihr Herrn und laßt euch sagen ,
uns're Glock hat zehn geschlagen !
Zehn Gebote setzt Gott ein,
gib daß wir gehorsam sein.

Elf der Jünger blieben treu ,
hilf daß wir im Tod ohn Reu !

Zwölf , das ist das Ziel der Zeit ;
Mensch bedenk die Ewigkeit !

Eins ist allein der ewige Gott ,
der uns trägt aus aller Not.

Menschen - wachen kann nichts nützen ,
Gott muß wachen , Gott muß schützen ;

Herr durch deine Güt und Macht
gib uns eine gute Nacht!

Alle Sternlein *üssen schwinden ,
und der Tag wird sich einfinden ,

danket Gott , der uns die 'Nacht
hat so väterlich bewacht.

Es ist ebenso aus diesem Buch und ich
kenn es noch aus der Jugendzeit .
Wir haben viel gesungen .

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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 21:01  Neue Antwort erstellen
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Rotenburg (Tauber 1774, Elberfeld 1805)

Wer weiß wie nahe mir mein Ende !
hingeht die Zeit , her kommt der Tod ;
ach wie geschwinde und behende
kann kommen meine Todesnot .

Mein Gott , mein Gott ,
ich bitt durch Christi Blut
machs nur mit meinem Ende gut .

Es kann vor Nacht leicht anders werden ,
als es am frühen Morgen war ;
denn weil ich schied auf dieser Erden,
leb ich in steter Todsgefahr .
Mein Gott , mein Gott .....

Herr, lehr mich stets mein End bedenken
und , wenn ich einstens sterben muß ,
die Seel in Jesu Wunden senken
und ja nicht sparen meine Buß .
Mein Gott , mein Gott .....

Laß mich beizeit mein Haus bestellen ,
daß ich bereit sei für und für
und sage frisch in allen Fällen :
Herr wie du willst , so schicks mit mir !
Mein Gott , mein Gott ...

Ich habe Jesum angezogen
schon längst in meiner heilgen Tauf ,
du bist mir auch daher gewogen ,
hast mich zum Kind genommen auf .
Mein Gott , mein Gott, ich bitt durch Christi Blut :
Machs nur mit meinem Ende gut

Verf. unbekannt

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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 21:03  Neue Antwort erstellen
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Mein schönste Zier und Kleinod bist
auf Erden du , Herr Jesu Christ .
Dich will ich lassen walten
und allezeit in Lieb und Leid
in (im) meinem Herzen halten .

Dein Lieb und Treu vor allem geht ,
kein Ding auf Erd so fest besteht ,
das muß ich frei bekennen ;
drum soll nicht Tod , nicht Angst, nicht Not
von deiner Lieb mich trennen .

Dein Wort ist wahr und trüget nicht
und hält gewiß , was es verspricht ,
im Tod und auch im Leben .
Du bist nun mein , und ich bin dein ,
dir hab ich mich ergeben .

Der Tag nimmt ab .Ach schönste Zier ,
Herr Jesu Christ bleib du bei mir ,
es will nun Abend werden ;
laß doch dein Licht auslöschen nicht
bei uns allhier auf Erden .

Leipzig 1597 Verf. unbekannt
eingestellt von Rita am 26.01.08
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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 21:05  Neue Antwort erstellen
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Dort niedn (unten )in jenem Holze
leit sich ein *ühlen stolz .
Sie mahlt uns alle Morgen ,
das Silber und rote Gold .

Dort niedn in jenem Grunde
schwemmt sich ein Hirschlein fein .
Was führt es in seinem Munde ,
von Gold ein Ringelein .

Hätt ich des Goldes ern Stücke
zu einem Ringelein ,
meinem Buhlen wollt ichs schicken
zu einem Goldfingerlein .

Was schickt sie mir denn wieder
von Perlen ein Kränzelein:
,,Sieh da , du feiner Ritter
dabei gedenk du mein ! ''

Es ist aus einem alten Buch :
Zupfgeigenhansl , (Geschenk - 1925 ) oben steht nur :=ERK-BÖHME
es ist ein altes Liederbuch mit Noten .(Minnedienst steht noch dabei)
Die Melodie habe ich noch gelernt .Von alten Frauen oder in der Schule (?)


Zuletzt bearbeitet von rita am 27.01.2008, 17:28, insgesamt 2-mal bearbeitet

eingestellt von Rita 26.01.08
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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 21:13  Neue Antwort erstellen
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Im Wald und auf der Heide ,
da such ich meine Freude ,
ich bin ein Jägersmann ,
die Forsten treu zu pflegen ,
das Wildbret zu erlegen ,
mein Lust hab ich daran .

Trag' in meiner Tasche ,
ein Trünklein in der Flasche ,
zwei Bissen schwarzes Brot ,
wenn ich den Wald durchstreife ,
da hat es keine not .

Im Walde hingestrecket ,
den Tisch mit Moos mir decket
die freundliche Natur .
Den treuen Hund zur Seite
ich mir das Mahl bereite
auf Gottes freier Flur .

Das Huhn im schnellen Fluge ,
die Schnepf im Zickzackzuge
treff' ich mit Sicherheit .
Die Sauen , Reh und Hirsche
erleg ' ich auf der Pirsche ,
der fuchs läßt mir sein Kleid .

Und streich' ich durch die Wälder ,
und zieh ' ich durch die Felder,
einsam den ganzen Tag .
Doch schwinden mir die Stunden
gleich flüchtigen Sekunden ,
tracht' ich dem Wlide nach .

Wenn sich die Sonne neiget
der feuchte Nebel steiget ,
mein Tagwerk ist getan ,
dann zieh ' ich von der Heide
zur häuslich stillen Freude ,
ein froher Jägersmann .

wilhelm Bornemann
aus dem Jahre : 1827


Zuletzt bearbeitet von rita am 25.01.2008, 12:10, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 21:16  Neue Antwort erstellen
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Da streiten sich die Leut herum ..

Da streiten sich die Leut herum
oft um den Wert des Glücks ,
der eine nennt den andern dumm ,
am End ' weiß keiner nix .
Da ist der allerärmste Mann
dem andern viel zu reich :
Das Schicksal setzt den Hobel an
und hobelt alles gleich .

Die Jugend will halt mit Gewalt
in allem klüger sein ;
doch wird man erst ein bissel alt ,
dann find man sich schon drein .
Oft zankt mein Weib mit mir , o Graus !
Das bringt mich nicht in Wut :
ich klopfe meinen Hobel aus
und denk : < du brummst halt gut >

zeigt sich der Tod einst , mit Verlaub ,
und zupft mich : < Brüderl , kumm > !
Da stell' ich mich im Anfang taub
und schau mich gar nicht um .
Doch sagt er : < lieber Valentin ,
mach' keine Umständ ' , geh > .
Da leg ich meinen Hobel hin
und sag' der Welt adje !

Ferdinand Raimund

eingestellt von Rita am 24.01.08


Zuletzt bearbeitet von rita am 24.01.2008, 18:53, insgesamt 2-mal bearbeite
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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 21:19  Neue Antwort erstellen
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Friedrich -Theodor -Vischer (? zugeschrieben )

Wenn der Vater mit dem Sohne
auf dem Zündloch der Kanone
ohne Sekundanten paukt
und die kleinste Kreature
in dem Zentrum der Nature
Thymian zu wittern glaubt
Refrain :

Dann ade , ade , ade :II
Dann mein Schatz , lebe wohl !

Wenn die Sonn' am Firmamente
mit dem Mond im Viereck rennte
und ihm treue Liebe schwört
und die Menschheit hochbeklommen
ob der Dinge , die da kommen ,
tiefe Seufzer fahren hört .

Dann ergreift die Hyazinthe ,
ach , voll Wehmut ihre Flinte ,
und der Harung , auch nicht faul ,
nimmt das Vaterland zu retten ,
nebst zehntausend Bajonetten
noch ein Trommelfell ins Maul.

Wenn der Engel mit dem Teufel
auf dem Schneegebirg' der Eifel
an der Schnapsflasch' sich ergötzt
und St. Petrus dann im Himmel
wie ein Erzphilisterlümmel
Hunde auf die Jungfrau hetzt .

Wenn die Mosel mit dem Rheine
in dem finstern Sonnenscheine
über schwemmt der Tugend Pfad
und der Senior der Westfalen
alle Pümper soll bezahlen ,
die die Krone Englands hat .

Wenn das Meer mit allen Flüssen
unter Regenwolkengüssen
sich in Bierstoff umgestalt't
und der Vesuv mit der Hölle
sich zur köderreichen Quelle
schaffen läßt durch Dampfgewalt .

Wenn das Krokodil mt Freuden
ob der christkathol'schen Leiden
ab del Kadern harangiert
und der Floh mit dreien Läusen
nebst zwei englisierten *äusen
der Walhalla
Fronten ziert.

eingestellt von Rita am 2402.08
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Ann
BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 21:25  Neue Antwort erstellen
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Was frag ich viel nach Geld und Gut ,
wenn ich zufrieden bin !
Gibt Gott mir nur gesundes Blut ,
so hab ich frohen sinn
und sing aus dankbaren Gemüt
mein Morgen - und mein Abendlied .

So mancher schwimmt im Überfluß ,
hat Haus und Hof und Geld
und ist doch immer voll Verdruß
und freut sich nicht der Welt ,
je mehr er hat , je mehr er will ;
nie schweigen seine Klagen still .

Da heißt die Welt ein Jammertal
und deucht mir doch so schön ,
hat Freuden ohne Maß und Zahl ,
läßt keinen leer ausgehn .
Das Käferlein und Vögelein
darf sich ja auch des Maien freun .

Und uns zuliebe schmücken ja
sich Wiese , Berg und Wald ;
und Vögel singen fern und nah ,
daß alles widerhallt .-
Bei'r Arbeit singt die Lerch uns zu ,
Die Nachtigall bei 'r süßen Ruh .

Und wenn die goldne Sonn aufgeht
und golden wird die Welt
und alles in der Blüte steht
und Ähren trägt das Feld ,
dann denk ich : alle diese Pracht
hat Gott zu meiner Lust gemacht .

Dann preis ich Gott und lobe Gott
und schweb in hohem Mut
und denk , es ist ein lieber Gott
und meint's mit Menschen gut .
Drum will ich immer dankbar sein
und mich ob seiner Güte freun !

Johann Martin Miller

eingestellt von Rita am 22.01.08
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BeitragVerfasst am: 27.01.2008, 21:27  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
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Wahre Freudschaft soll nicht wanken ,
ob sie gleich entfernet ist ,
lebet fort noch in Gedanken
und der Treue nicht vergißt .

Keine Ader soll mir schlagen ,
wo ich nicht an dich gedacht ,
für dich werd ich Sorge tragen ,*
bis zur späten Mitternacht .

wenn der *ühlstein traget Reben
und daraus fließt süßer Wein ,
wenn der Tod mir nimmt das Leben ,
hör ich auf , dein Freud zu sein .*

(Jetzo schlägt die Tenungsstunde ,
reiß gewaltsam mich von dir ;
es schlägt zu früh die Scheidungsstunde ,
ach , ich fand mein Glück in dir !

So nimm denn hin vom blassen Munde
den Abschiedskuss , der weinend spricht ,
und denk an diese Trennungsstunde ,
o , einz'ger Freund , vergiß es nicht .

Im stillen werd ich Tränen weinen
und täumend dir zur Seite stehn ,
und seh ich Gottes Sonne scheinen ,
werd ich für dich um Segen flehn .)
(Verfasser mir unbekannt .)

Teil anders zb :
( *für dich werd ich Liebe tragen ,
bis in tiefe Todesnacht )( *hör ich auf getreu zu sein )

eingestellt von Rita 23.01.08
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