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  Gedichte  -  Volkslieder, Wander- und Heimatlieder
rita
BeitragVerfasst am: 08.08.2008, 18:48  Neue Antwort erstellen
Gedichte
Volkslieder, Wander- und Heimatlieder
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Gartenmeister(in)
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Anmeldungsdatum: 14.10.2007
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Melodie :Joh. F.Reichardt

Wer hat die schönsten Schäfchen ?
Die hat der goldne Mond ,
der hinter unsern Bäumen
am Himmel droben steht .

Er kommt am späten Abend ,
wenn alles schlafen will ,
hervor aus seinem Hause ,
am Himmel leis und still .

Dort weidet er die Schäfchen
auf seiner blauen Flur ,
denn all die weißen Sterne
sind seine Schäfchen nur .

Sie tun sich nichts zu leide ;
hat eins das andre gern ,
und Schwestern sind und Brüder
da oben Stern an Stern .

Und soll ich dir eins bringen ,
so darf du niemals schrein ,
mußt freundlich wie die Schäfchen
und wie die Schäfer sein .
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rita
BeitragVerfasst am: 08.08.2008, 19:02  Neue Antwort erstellen
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Schlafe mein Prinzchen es ruhn
Schäfchen und Vögelein nun ,
Garten und Wiese verstummt,
auch nicht ein Bienchen mehr summt .
Luna mit silbernem Schein
gucket zum Fenster herein .
Schlafe beim silbernen Schein !
Schlafe , mein Prinzchen , schlaf ein .
Schlaf ein , schlaf ein .

Auch in dem Schlosse schon liegt
alles in Schlummer gewiegt ;
reget kein *äuschen sich mehr ,
Keller und Küche sind leer .
Nur in der Zofe Gemach
tönet ein schmelzendes Ach .
Was für ein Ach mag das sein ?
Schlafe , mein Prinzchen , schlaf ein ,
schlaf ein , schlaf ein !

Wer ist beglückter als du ?
Nichts als Vergnügen und Ruh !
Spielwerk und Zucker vollauf
und noch Karossen im Lauf :
Alles besorgt und bereit ,
dass nur mein Kindchen nicht schreit .
Was wird da künftig erst sein !
Schlafe ,mein Prinzchen, schlaf ein ,
schlaf ein , schlaf ein !
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rita
BeitragVerfasst am: 17.09.2008, 14:45  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 14.10.2007
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Weißt du wieviel Sternlein stehen ..

Weißt du wieviel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt ?
Weißt du , vieviel Wolken gehen weithin über alle Welt ?
Gott der Herr hat sie gezählet , daß ihm auch nicht eines fehlet
an der ganzen großen Zahl , an der ganzen großen Zahl .

Weißt du , wieviel *ücklein spielen
in der heißen Sonnenglut ?
Wie viel Fischlein auch sich kühlen
in der hellen Wasserflut ?
Gott der Herr rief sie mit Namen ,
daß sie all ins Leben kamen ,
daß sie nun so fröhlich sind .

Weißt du wieviel Kinder frühe stehn aus ihrem Bettlein auf ?
Daß sie ohne Sorg und *ühe fröhlich sind im Tageslauf ?
Gott im Himmel hat an allen , seine Lust sein Wohlgefallen ,
kennt auch dich und hat dich lieb .
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rita
BeitragVerfasst am: 17.09.2008, 15:00  Neue Antwort erstellen
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Was *üssen das für Bäume sein ...

Was *üssen das für Bäume sein ,
wo die großen Elefanten spazieren gehn ,
ohne sich zu stoßen .
Rechts sind Bäume , links sind Bäume
und dazwischen Zwischenräume ,
wo die großen Elefanten spazierwengeh ,
ohne sich zu stoßen .
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rita
BeitragVerfasst am: 17.09.2008, 15:17  Neue Antwort erstellen
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Drei Affen rasen durch den Wald ,
der eine macht den andern kalt ,
die ganze Affenbande brüllt :
Wo ist die Kokosnuss ,
wo ist die Kokosnuss ,
wer hat die Kokosnuss geklaut ? II:

Dei Affenmama sitzt am Fluß
und angelt nach der Kokosnuss .
Die ganze Affenbande brüllt ...

Der Affenonkel welch ein Graus ,
reißt ganze Urwaldbäume aus .
Die ganze Affenbande brüllt ...

Die Affentante kommt von fern ,
sie ißt die Kokosnuss so gern .
Die ganze Affenbande brüllt ....

Der Affenmilchmann , dieser Knilch ,
der wartet auf die Kokosmilch .
Die ganze Affenbande brüllt ...

Das Affenbaby voll Genuß
hält in der Hand die Kokosnuss .
Die ganze Affenbande brüllt :
Da ist die Kokosnuss ..,
es hat die Kokosnuss geklaut !

Die Affenmama schreit : Hurra !
Die Kokosnuss ist wieder da !
Die ganze Affenbande brüllt :
Da ist die Kokosnuss ...,
es hat die Kokosnuss geklaut !

Und die Moral von der Geschicht :
Klaut keine Kokosnüsse nicht ,
weil sonst die ganze Bande brüllt :
Wo ist die Kokosnuss .....,
wer hat die Kokosnuss geklaut .
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rita
BeitragVerfasst am: 17.09.2008, 15:21  Neue Antwort erstellen
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.. Zum Geburtstag viel Glück ,
zum Geburtstag viel Glück ,
zum Geburtstag lieber .............*,
zum Geburtstag viel Glück .

* Namen einsetzen
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rita
BeitragVerfasst am: 17.09.2008, 15:31  Neue Antwort erstellen
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...Bunt sind schon die Wälder , gelb die Stoppelfelder ,
und der Herbst beginnt .Rote Blätter fallen ,
graue Nebel wallen , kühler weht der Wind .

Wie die volle Traube aus der Rebenlaube
purpurfarbig strahlt !
Am Gelände reifen Pfirsiche mit Streifen
rot und weiß bemalt .

Flinke Träger springen ,und die *ädchen singen ,
alles jubelt froh .
Bunte Bänder schweben zwischen hohen Reben
auf dem Hut von Stroh .

Geige tönt und Flöte bei der Abendröte
und im Morgenglanz .
Junge Winzerinnen winken und beginnen
frohen Erntetanz .
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rita
BeitragVerfasst am: 17.09.2008, 15:45  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 14.10.2007
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Gesungen auch von Kindergruppen / Kinderhorten usw....

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir .
Dort oben leuchten die Sterne ,und unten leuchten wir .
Mein Licht ist aus , wir gehn nach Haus
Labimmel , labammel , labum.
Mein Licht ist aus , wir gehn nach Haus ,
labimmel ,labammel , labum .

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir .
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir .
Der Martinsmann , der zieht voran
Labimmel ...........

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir .
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir .
Ein Kuchenduft liegt in der Luft .
Labimmeln .......

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir .
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir .
Beschenkt uns heut , ihr lieben Leut .
Labimmel ...

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir .
Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir .
Mein Licht ist aus , wir gehn nach Haus .
Labimmel ......
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rita
BeitragVerfasst am: 17.09.2008, 15:51  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 14.10.2007
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Laterne , Laterne , Sonne , Mond und Sterne !
Brenne auf mein Licht , brenne auf mein Licht ,
nur meine liebe Laterne nicht .Laterne.
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rita
BeitragVerfasst am: 17.09.2008, 15:57  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 14.10.2007
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Ein *ännlein steht im Walde ganz still und stumm .
Es hat von lauter Purpur ein *äntlein um .
Sagt , wer mag das *ännlein sein , das da steht im Wald allein
mit dem pupuroten *äntelein .

Das *ännlein steht im Walde auf einem Bein .
Es hat auf seinem Haußt schwarz ein Käpplein klein .
Sagt , wer mag das *ännlein sein ,
da da steht im Wald allein ,
mit dem kleinen schwarzen Käppelein ?

* Die Hagebutte
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rita
BeitragVerfasst am: 17.09.2008, 16:11  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 14.10.2007
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Ich kannte es schon in meiner Kindheit .

Es klappert die *ühle am rauschenden Bach Klipp , klapp !
Bei Tag und bei Nacht ist der *üller stets wach , klipp , klapp !
Er mahlet das Korn zu dem kräftigen Brot , und haben wir solches ,
dann hats keine Not . Klipp , klapp , klipp ,klapp , klipp , klapp .

Flink laufen die Räder und drehen den Stein , klipp klapp !
Und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein ,klipp , klapp !
Der Bäcker dann Zwieback und Kuchen draus bäckt ,
der immer den Kindern besonders gut schmeckt .
Klipp , Klapp , klipp , klapp , klipp , klapp .
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rita
BeitragVerfasst am: 17.09.2008, 16:19  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 14.10.2007
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In einem kleinen Apfel , da sieht es lustig aus ,
es sind darin fünf Stübchen grad wie in einem Haus.

In jedem Stübchen wohnen zwei Kernchen , schwarz und fein ,
sie liegen drin und träumen vom lieben Sonnenschein.

Sie träumen auch noch weiter
gar einen schönen Traum ,
wie sie einst hängen am lieben Weihnachtsbaum .
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rita
BeitragVerfasst am: 15.04.2009, 15:14  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 14.10.2007
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1 . Es tagt der Sonne Morgenstrahl weckt alle Kreatur .
Der Pirol und all die Vögelein alle ,
singen ihre schöne Melodei .

1. (anders )
Es tagt , der Sonne Morgenstrahl weckt alle Kreatur .
Der Vögel froher Frühchoral begrüsst des Lichtes Spür .
Es singt und jubelt überall . Erwacht sind Wald und Flur .

2.Wem nicht geschenkt ein Stimmelein , zu singen froh und frei ,
mischt doch darum sein Lob darein mit Gaben mancherlei und stimmt auf seine Art mit ein , wie schön der Morgen sei .

3. Zuletzt erschwingt sich flammengleich mit Stimmen laut und leis
aus Wald und Feld , aus Bach und Teich , aus aller Schöpfung Kreis ein Morgenchor , an Freude reich ,zu Gottes Lob und Preis .
Worte ,Weise und Satz
Werner Gneist *1898
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rita
BeitragVerfasst am: 15.04.2009, 15:28  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 14.10.2007
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Die vier Jahreszeiten (Studentenlied vor 1800 )

Ich bin das ganze Jahr vergnügt :
Im Frühling wird das Feld gpflügt ;
dann steigt die Lerche hoch empor
und singt ihr frohes Lied mir vor ,
und singt ihr frohes Lied mir vor .

Dann kommt die liebe Sommerzeit ;
wie hoch ist da mein Herz erfreut ,
wenn ich vor meinem Acker steh
II: und soviel tausend Ähren seh :II

Rückt endlich Erntezeit heran ,
dann muss die blanke Sense dran ;
dann zieh ich in das Feld hinaus
II: und schneid und fahr die Frucht nach Haus :II


Im Herbst schau ich die Bäume an ,
sind Äpfel , Birnen ,Pflaumen dran .
Und sind sie reif , so schüttl ich sie .
II: so lohnet Gott des Menschen *üh !:II

Und kommt die kalte Winterszeit ,
da ist mein Häuschen überschneit ;
das ganze Feld ist kreideweiss
II: und auf der Wiese nichts als Eis .:II

So geht's jahraus , jahrein mit mir ;
ich danke meinem Gott dafür
und habe immer frohen Mut
II: und denke : Gott macht alles gut .:II

Nach Christian Friedrich Daniel Schubart (1739 - 1791)
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rita
BeitragVerfasst am: 15.04.2009, 15:53  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 14.10.2007
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Es geht eine helle Flöte , der Frühling ist über dem Land .
Birken horchen auf die Weise .
Birken und die tanzen leise .
II: Es geht eine helle Flöte , der Frühling ist über dem Land .:II

Es geht eine helle Flöte der Fr.......................................
Warten da drei rote Buchen ,
wollen auch den Tanz versuchen ....
II: Es geht eine helle Flöte..............................................:II

Es geht eine helle Flöte , der Früh.......................................
Und der Bach der hört das Singen ,
wild und polternd muss er springen .
II: Es geht eine helle Flöte ...............................................:II

Worte und Weise ,
Hans Baumann ,(1914)
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