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Nachricht |
| Eigene Gedichte von Gästen - "SPÄTE ERKENNTNIS" |
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Verfasst am:
06.06.2008, 08:53

Eigene Gedichte von Gästen
"SPÄTE ERKENNTNIS"
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Obergärtner(in)

Anmeldungsdatum: 07.12.2007
Beiträge: 336
Wohnort: 49716 Meppen
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"SPÄTE ERKENNTNIS"
Warum uns das Schicksal
nicht schon früher zusammen führte
fragtest du
damals
als du in mein Leben kamst
und du daran dachtest
was du schon verlorst
und du dir mich
als dein Leben nahmst
Dann hätten wir nicht so viel Zeit
ohne uns verbringen müssen
sagtest du
damals
als du in mein Leben kamst
und du daran dachtest
was du schon verlorst
und du dir mich
als dein Leben nahmst
Ich wusste nichts zu sagen
zu unserem Schicksal
damals
als du in mein Leben kamst
und ich daran dachte
was ich schon verlor
und ich dir mich
als dein Leben gab
Jetzt weiß ich:
Wir werden weniger Zeit
ohne uns verbringen müssen
- seit du dich aus meinem Leben nahmst -
- du dich mir als mein Leben nahmst -
- du mir dein Leben nahmst
Jetzt weiß ich:
Es bleibt zu wenig Zeit
dich zu vergessen
Eugen Pawlowski |
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Verfasst am:
06.06.2008, 10:12

Eigene Gedichte von Gästen
"SPÄTE ERKENNTNIS"
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Lieber Eugen,
ganz vergessen wird man sicher nie, aber die Erinnerungen werden schwächer, glaube es mir.
Einen schönen Tag! |
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Verfasst am:
07.06.2008, 17:35

Eigene Gedichte von Gästen
"SPÄTE ERKENNTNIS"
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Hallo Eugen!
Oh wie traurig,schön! Das sind wohl die Gedanken die sich die meisten Leute machen nachdem eine Beziehung zu ende ging. All diese Worte die man sich sagt, darüber das man zusammen gehört, das Schicksal einen zusammen gebracht hat usw...UNd dann die Erkenntnis das wohl doch nicht alles so passt...Und am schlimmsten ist das wohl wenn nur einer so denkt...aber ich denke jede Schlechte Erfahrung kann einem im Leben weiter bringen, wenn man sie nutz...Vergessen wird man denjenigen sicher nie aber der Schmerz wird kleiner und neue Erfahrungen stehen bevor!
In diesem Sinne: viel Erfolg auf deinem weiteren Lebensweg!
Liebe Grüße
brina |
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Verfasst am:
07.06.2008, 20:05

Eigene Gedichte von Gästen
"SPÄTE ERKENNTNIS"
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Obergärtner(in)

Anmeldungsdatum: 07.12.2007
Beiträge: 336
Wohnort: 49716 Meppen
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Hallo Brina...
Hier fehlt mir - wie so oft - das "Flüsterzeichen", unsere
Typographie kennt ja leider nur ein Rufzeichen.
Wie Du ganz richtig, vielleicht sogar nur unbewusst,
bemerktest, haben solche Dinge trotz ihrer Traurigkeit,
Schwärze und Bitterkeit auch eine gewisse Schönheit.
Dieses als schön empfinden zu können (ganz weit
entfernt vom Masochismus), bezeichnet wohl eines
der großen Geheimnisse menschlichen
Empfindungsreichtums.
So lange wir das können, mag es auch ein Geheimnis
bleiben, wozu Herzen fähig sind und dass ihre Kraft oft
- nicht immer - unbegrenzt erscheint.
Wer es "Trotz" nennt, kennt den Reichtum nicht, den
selbst der Ärmste erlangen kann.
Leider ist er nicht alleine erreichbar.
Aber das gilt gottlob nicht nur für die Ärmsten.
Dank sei Dir für Deine Worte. Eugen |
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Verfasst am:
08.06.2008, 10:33

Eigene Gedichte von Gästen
"SPÄTE ERKENNTNIS"
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Lieber Eugen.
Auch diese Worte sind wieder schön traurig geschrieben,auch wenn ich sie ein paar Mal lesen musste um alles richtig zu verstehen...
Und dieses "schön traurig" insperierte mich gestern abend dann auch noch zu folgendem;hier nun also:
Schön traurig - insperiert durch Eugen Pawlowski
Schön traurig
- lieg ich in meinem Bett
Schön traurig
- die Musik,sie erinnert mich an dich
Schön traurige Gedanken
- an eine schöne Zeit
Schön traurige Gedanken
- an eine Zeit zu zweit
Bin froh ich hab´ sie nun
- schön traurige Gedanken
Denn schön war´n sie nicht immer
- nur traurige Gedanken |
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Verfasst am:
15.06.2008, 17:00

Eigene Gedichte von Gästen
"SPÄTE ERKENNTNIS"
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Gartenmeister(in)

Anmeldungsdatum: 27.01.2008
Beiträge: 623
Wohnort: Niedersachsen
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ein tief berührendes Werk
ja
"schön traurig"
ist es auch geschrieben, wenn ich das mal so sagen darf,
nach dem ich auch die Kommentare dazu gelesen habe,
tiefsinnig...
und gefällt mir sehr |
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Verfasst am:
16.06.2008, 09:52

Eigene Gedichte von Gästen
"SPÄTE ERKENNTNIS"
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Obergärtner(in)

Anmeldungsdatum: 07.12.2007
Beiträge: 336
Wohnort: 49716 Meppen
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Hallo liebe Leserinnen und Leser.
Ich freue mich sehr, dass der Text "berührt". Das ist
mein Ziel, wenn ich schreibe, obgleich ich nicht
einfach schreibe, um "Berührungen" zu erzielen:
Die meisten Texte haben schon ihre Entsprechungen
in der Realität - wenn auch natürlich nicht alle in
neuester Zeit.
Da ich selber aber ja im Kontext meiner Realität stehe,
ist es oft schwierig, die Wirkung eines Textes auf
andere abzuschätzen, da ich selbst selbstverständlich
nicht objektiv "fühlen" kann, sofern so etwas denn
möglich ist.
So ist es für mich wichtig und sehr interessant, die
Wirkung, die "Berührungsfähigkeit" also, von Euch
vermittelt zu bekommen.
Dafür danke ich Euch und natürlich auch für die
Anteilnahme, die hinter so manchem Eurer Worte steht,
sofern es meine persönliche Realität angeht.
Auch höre (lese) ich gerne etwas über den PN-Kanal,
auch 100 E-Mails am Tag sehe ich nicht als Belästigung.
Dank sei Euch also und ein schöner, nicht zu
anstrengender Tag, eine schöne Woche und letzlich
schöner Rest an Leben, ohne dass allzu viele
Empfindungen Euch begegenen mögen, wie ich
sie oft beschreibe, gewünscht.
Eugen Pawlowski |
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Verfasst am:
16.06.2008, 16:09

Eigene Gedichte von Gästen
"SPÄTE ERKENNTNIS"
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Ohne Traurigkeit gibt es keine Schönheit,
ohne Schönheit keine Traurigkeit,
denn Traurigkeit zeigt, wie schön es ist,
dass nichts selbstverständlich ist.
Schön - traurig , das gehört zusammen.
meiner meinung nach kann man keinen schönen text schreiben, der nicht in gewisser hinsicht auch traurig ist, genauso anders rum.
Natürlich weiß man nicht, wie die leser auf den text reagieren, doch das ist doch irgendwie die kunst des schreibens: für sich schreiben, mit erfahrungen und eigenen gefühlen, und gleichzeitig jeden anderen dazu anregen, seine erfahrungen und gedanken damit zu verbinden. Ein text kann noch so viel von einem selbst erzählen, ein anderer hört plötzlich die vögel singen, steht auf und weiß für diesen einen moment, dass er etwas unternehmen muss. An einem anderen Tag stimmt ihn der text dann traurig.
Ein künstler, der ein rotes Liebesbild malt, malt einem betrachter vielleicht zorn auf die stirn. Das ist das schöne an Kunst: die ungewissheit, die individualität und der reiz, jeden tag die kunst anders zu verstehen. Mal traurig, mal schön.
lg FeelLetter |
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