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  Kindergedichte und Kinderlieder  -  Kindergedicht
lyrikdgr
BeitragVerfasst am: 28.06.2005, 16:18  Neue Antwort erstellen
Kindergedichte und Kinderlieder
Kindergedicht
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Gärtner(in)
Gärtner(in)


Anmeldungsdatum: 26.04.2005
Beiträge: 191
Wohnort: Höchstadt a.d.Aisch(Franken)

K a m e l a k e r z ä h l t
(für meine Tochter)

Guten Tag und Purzelbaum,
ich bin Kamelak, der Clown.
Nehmt den Stuhl und rückt heran,
damit ich euch erzählen kann!

Kommt, ihr Teddy's, Püppchen ihr!
Kommt noch näher her zu mir.
Auf die Ohren, zu den Mund -
Purzelbaum und kugelrund!

Ich geb' euch jetzt ein Rätsel auf,
und wer es weiß, die Arme 'rauf:
Welcher Baum hat keine Blätter?
Mein Purzelbaum, zum Donnerwetter!

Hört mir zu, ihr kleinen Wichte,
ich erzähl' eine Geschichte.
Kommt, ich faß' euch an der Hand
und führ' Euch in mein Märchenland!

(und jetzt bist Du dran, lieber Leser,
denn ohne Dich stimmt mein Reim nicht!)
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Ann
BeitragVerfasst am: 02.07.2005, 03:16  Neue Antwort erstellen
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Administrator
Administrator


Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 34884
Wohnort: Gronau

Hinterm Garten, dort am Berg,
wohnt Spindelbein, ein weiser Zwerg.
Er ist sehr klein, fast wie ein Spatz
und hütet einen goldnen Schatz.

Vor Ewigkeit ihm anvertraut,
inzwischen ist sein Bart ergraut.
Mit dem Schatz ist ein Geheimnis vebunden,
das hat noch niemand herusgefunden.
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Ann
BeitragVerfasst am: 02.07.2005, 23:34  Neue Antwort erstellen
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Administrator
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 34884
Wohnort: Gronau

Lange Zeit ging alles gut,
Spindelbein war auf der Hut.
Doch wo die dunklen Tannen stehen,
hat Spindelbein was übersehen.

(Möchte jemand die Geschichte fortsetzen? Einfach der Fantasie freien Lauf lassen.)
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Paul
BeitragVerfasst am: 03.07.2005, 17:29  Neue Antwort erstellen
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Grünling
Grünling


Anmeldungsdatum: 02.12.2004
Beiträge: 16
Wohnort: Stadtlohn

Die großen Tannen, feucht und kühl,
die konnte Spindelbein nie leiden.
Sie gaben ihm stets das Gefühl,
er müsse ihre Nähe meiden.

Und sein Gefühl, das trügt ihn nicht,
denn unter den Tannen wohnt ein Wicht;
der ist recht klein und gar nicht lieb,
entpuppt sich häufig gar als Dieb!

Der hässlich kleine Bösewicht
hat eine Nase im Gesicht,
die aussieht wie 'ne dicke Runkel,
und säh' man ihn, dann gäb's Gemunkel.

Drum schleicht allein er durch die Lande:
ein kleiner Dieb, ganz ohne Bande.
Sucht Diebesgut für sich allein,
möcht' irgendwann der Reichste sein.

Auf einem Streifzug in der Nacht
kommt er zum Haus von Spindelbein.
Da keiner dort hält eine Wacht,
späht Runkel durch das Fensterlein.
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Ann
BeitragVerfasst am: 04.07.2005, 20:36  Neue Antwort erstellen
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Administrator
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 34884
Wohnort: Gronau

Niemand scheint im Haus zu sein,
das nutzt er aus und geht hinein.
Im Haus ist alles ruhig nur,
es ruft laut eine Kuckuckusuhr.

Das hat Runkel sehr erschreckt.
Er stolpert, glaubt sich schon entdeckt.
Und richtig! Eine Tür springt los,
da steht ein Drache, riesengroß.

Der Drache reißt weit auf sein Maul.
Seine Zähne stinken faul.
Er brüllt, versprüht pechschwarzen Rauch,
dem Runkel wird's ganz flau im Bauch.

Er flüchtet sich ins Goldfischglas.
Das macht ihm sicher keinen Spaß,
er weiß trotz Not und allem Schlimmen,
er kann ja überhaupt nicht schwimmen.

Die Fische stürzen sich auf Runkel,
vor seinen Augen wird es dunkel.
Er greift einen Zweig mit seiner Hand
und schwingt sich auf des Glases Rand.

Gerettet! Er muß nicht ersaufen,
kann ganz kurz einmal verschnaufen.
Entdeckt dabei einen Fensterspalt,
verschwindet schnell im dunk'len Wald.
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Ann
BeitragVerfasst am: 04.07.2005, 20:37  Neue Antwort erstellen
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Administrator
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 34884
Wohnort: Gronau

Liebe Leser, macht doch mit!

Ann
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Ann
BeitragVerfasst am: 06.07.2005, 20:00  Neue Antwort erstellen
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Administrator
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 34884
Wohnort: Gronau

Spindelbein war heimgekommen,
hatte aber nicht vernommen,
was inzwischen war geschehen.
Die Blumenelfen hatten's gesehen.

Als Spindel in den Garten ging,
ein Raunen in den Zweigen hing.
Die Elfen erzählten ihr Erlebnis,
Spindel kommt zu dem Ergebnis:

"Der Bösewicht wird wiederkommen",
und um's Herz wird's ihm beklommen.
Spindelbein zupft seinen Bart.
Ist sein Schatz wohl gut verwahrt?

Runkel, übermannt vom Zorn,
denkt nach hinten, denkt nach vorn.
Er schickt jetzt einen Raben aus,
der spioniert um Spindels Haus.
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Ann
BeitragVerfasst am: 07.07.2005, 21:16  Neue Antwort erstellen
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Administrator
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 34884
Wohnort: Gronau

Spindelbein backt einen Kuchen.
Wird ihn heut' noch wer besuchen?
Er deckt den Tisch ganz festlich ein,
heut' darf's nur Allerfeinstes sein.

Irgendwann klopft's an die Tür,
ein echter König steht dafür.
Spindel bittet ihn herein,
es muß ihm eine Ehre sein.

Man speist und unterhält sich leise,
denn Spindelbein ist klug und weise.
Man spricht vom Schatz, gelobt sich Treue,
der König preist des Spindels Schläue.

Der schwarze Rabe sah mit an,
was sich bei Spindelbein getan.
Er bringt die Nachricht gleich zu Runkel,
in dessen Herz wird's bös' und dunkel.
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Ann
BeitragVerfasst am: 11.07.2005, 21:28  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 34884
Wohnort: Gronau

"Ich muß in sein Haus gelangen,
um jede Botschaft abzufangen,
muß wissen, was er dort bewacht,
um es zu stehlen in der Nacht."
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Paul
BeitragVerfasst am: 12.07.2005, 10:56  Neue Antwort erstellen
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Grünling
Grünling


Anmeldungsdatum: 02.12.2004
Beiträge: 16
Wohnort: Stadtlohn

Der König, stattlich, reich und mächtig,
bewohnt ein Schloss, gewaltig, prächtig;
und trotzdem kehrt er häufig ein
als Gast im Haus von Spindelbein.

Was mag König und Zwerg verbinden?
Der Grund der Freundschaft scheint nicht klar.
Die Antwort darauf lässt sich finden,
wenn man zurückblickt viele Jahr'.
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Ann
BeitragVerfasst am: 19.07.2005, 11:55  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 34884
Wohnort: Gronau

Ständig wurd' das Land bekriegt,
ausgebeutet und besiegt.
Da traf der König Spindelbein
und lagert' seinen Schatz dort ein.

Der König schenkt' ihm einen Drachen,
der hilft, den Schatz gut zu bewachen.
So ging es viele Jahre schon,
gesichert sind jetzt Land und Thron.

Doch nun droht die Gefahr von Runkel.
Gefährdet sind Gold und Steingefunkel.
Darum leitet Spndelbein
schon heimlich einen Umzug ein.
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Paul
BeitragVerfasst am: 20.07.2005, 14:54  Neue Antwort erstellen
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Grünling
Grünling


Anmeldungsdatum: 02.12.2004
Beiträge: 16
Wohnort: Stadtlohn

Er selbst möcht' in dem Häuschen bleiben,
so leicht lässt er sich nicht vertreiben.
Doch für den teuren Königsschatz
sucht er 'nen sich'ren neuen Platz.

Gleich nebenan die Blumenelfen,
die können Spindelbein nun helfen.
Sie sind sehr freundlich, nie gemein,
lagern des Königs Schatz nun ein.

In einer lauen Sommernacht,
mondlos und recht dunkel,
da wurd' der Schatz schnell weggebracht,
ganz unbemerkt von Runkel.

Gleich drauf beginnt der Spindelbein
in seinem Haus zu werken:
baut heimlich ein paar Fallen ein,
der Runkel darf nichts merken!
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Ann
BeitragVerfasst am: 22.08.2005, 22:12  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 34884
Wohnort: Gronau

Runkel überlegt seit Stunden,
glaubt, er hat den Weg gefunden,
der ihn zu dem Goldschatz führt,
doch er hat sich schwer geirrt.
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Selina
BeitragVerfasst am: 24.08.2005, 09:08  Neue Antwort erstellen
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Stammgast
Stammgast


Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 83
Wohnort: Bayern

Denn niemand hat jemals wieder entdeckt,
Was die Blumenelfen haben versteckt
In ihrem Schloss aus Sonnenlicht und Morgentau.
Wo dieses ist, das weiss niemand so genau.

Man sagt, es sei dort, woher die Winde wehen.
Manch einer glaubt, er hat es gesehen
In der Ferne, mal hier, mal dort;
Doch wandert es von Ort zu Ort.

So zumindest der Waldgnome Sagen,
Die entstammen dunklen, alten Tagen,
Die sie sich erzählen im Dämmerlicht.
Ob sie wirklich wahr sind, das weiss man nicht.
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Selina
BeitragVerfasst am: 24.08.2005, 12:04  Neue Antwort erstellen
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Stammgast
Stammgast


Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 83
Wohnort: Bayern

Nein, sprach Runkel, der üble Wicht,
So schnell aufgeben werd' ich nicht!
Was macht bei mir aus noch eine Sünde?
Mit den dunklen Mächten ich mich verbünde!

Ich gehe zur bösen Hexe Hinkebein.
Das Gold, bald wird es meines sein,
Und auch die Edelsteine, Opal und Karfunkel.
Finster erklingt das Lachen des bösen Runkel.


(HarHarHar..., so lachen Bösewichte für gewöhnlich)
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