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  Gedichte Weihnachten - Advent  -  Wein-Nacht-Markt von Eugen Pawlowski
Ann
BeitragVerfasst am: 30.11.2008, 18:46  Neue Antwort erstellen
Gedichte Weihnachten - Advent
Wein-Nacht-Markt von Eugen Pawlowski
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 34398
Wohnort: Gronau

WEIN-NACHT-MARKT

Weihnachtsmarkt kann grausam sein,
wenn man sieht, was kaufen ein,
die Menschen, die gedankenlos,
streben zu den Dingen bloß,
die kaum einen Sinn noch haben,
um sich dann daran zu laben,
was andere sich nicht können leisten
und übersehen dabei am meisten,
dass einzig die um Vorteil ringen,
die all die Dinge an uns bringen,
die niemand fehlen über's Jahr,
auch wenn’s lange schon so war.

Denn das, was dieses Fest uns sagt,
wir nur - mit Glück - als Kind gehabt:
Ein Fest der Liebe mag es sein,
wonach sich sehnen Groß und Klein.
Sie jedoch schwer zu finden ist,
wenn sie am ärgsten wird vermisst.

Liegt im Markt auch schöner Schein
so wünsch ich mir fernab vom Wein,
dass alle mögen glücklich werden,
zu Christkinds Zeit hier auf der Erden
und sich erinnern dann daran,
wozu das Fest gemahnt - und dann:
Seid freundlich bitte auch zu denen,
die über’s Jahr sich das ersehnen,
was allen scheint so selbstverständlich,
wenn sie zum Jahresende endlich
all das haben und vollbringen,
um was die Andern schwerstens ringen
und sie zum Letzten sind bereit
und das nicht zur Weihnachtszeit
und die Gedanken sich aufdrängen:
„Was könnt an diesem Baum wohl hängen?“

Diesen bleibt dann nur der Blick
nach oben zu der Welten Raum,
dessen Schönheit ahnbar kaum,
zu suchen dort ein Stückchen Glück,
wo Sterne ziehen ihre Kreise
in Heil’ger Nacht, die mag sein leise,
damit wir deren Wünsche hören,
die immer noch auf’s Gute schwören
und die nicht mehr zum Markte mögen,
des Mangels und der Menschen wegen,
die dort in Stunden das verleben,
was andern monatlich gegeben.

Der Wald, er schweigt zu all dem Sehnen
wie auch die Menschen, die zu denen,
die nicht mehr auf den Markt sich wagen,
kein Wort mehr noch zu sagen haben.

Doch sei der Neid mir ferne heute
wenn ich seh' die vielen Leute
deren Herzen sind so klein
dass nicht mal jenes passt hinein
was in diesem Feste liegt
und dem ich wünsche, dass es siegt.

Der Wald, er wirbt nicht mit Lametta
und auch von Kerzen er nicht träumt
die lang’ schon wurden fortgeräumt
aus den Seelen all der Andern
die nur nach dort noch mögen wandern
wo friedlich Stille sie bewacht
in dieser Heil’gen - stillen - Nacht.

12/2008 - Eugen Pawlowski
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rita
BeitragVerfasst am: 02.12.2008, 18:34  Neue Antwort erstellen
Gedichte Weihnachten - Advent
Wein-Nacht-Markt von Eugen Pawlowski
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Gartenmeister(in)
Gartenmeister(in)


Anmeldungsdatum: 14.10.2007
Beiträge: 3158

Hallo Eugen Pawlowski

Nur ein Wort :

SUPER

Als wir mir unserem Enkelkind auf dem Markt waren ,hat es geregnet und wir sind nicht lange dort gewesen .Wir haben nur Schmalzkuchen gegessen .Nicht so teuer .Die Enkeltochter ist mit dem grossen
Karussel gefahren.Es war aber sehr nasskalt .
Danach sind wir essen gegangen ,weil es uns draussen zu kalt war .
Aber es ist so :
Wovon sollen die Künstler leben ,
wenn nicht manchmal auch jemand etwas kauft .
Ach ja , da war noch eine junge Frau mit Mäusen .
Sie liefen auf einem mit Häusern (alt) bebauten
Tisch herum und man konnte wetten , in welches sie läuft .
Der Markt wäre doch viel ärmer ohne die Attrakionen .
Natürlich sollte man den Ursprung im Auge behalten,
der zu diesem Markt Anlass gibt .
Aber Herzlichkeit muss nicht unbedingt davon abhängen .Das kann man immer sein .Liebe Grüsse Rita
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