Stammgast

Anmeldungsdatum: 23.12.2007
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Für ein Lebwohl
nun ist es Zeit.
Dreh mich,
schau noch mal ins Hinten.
Ein langer Weg,
bin nun soweit,
Ihn und das zu sehen, was lang vermieden,
vermeintlich nie gekannt,
jetzt dafür bereit.
Ein leise langer Blick,
dem Weg im Geiste folgend.
Bilder, Taten, Orte,
Ein Wust von Gefühlen,
vergiftete Pfeile,
wohlgemeinte Worte.
Geschehenes sich vereint.
Momente, Stunden, Tage,
Lustiges belacht,
trauriges nochmals beweint.
Dann, zurück schon,
kehrt der lieblich Nebel, mein.
Nur noch ein glückliches,
zart belächeltes ahnen,
gelebter Liebe und Pein.
Einzig die Wipfel der Seelenbäume,
die so stetig,
kaum geschaut, bald nie gekannt,
zeigen an des Weges Säume.
Dem Himmel und der Erde,
dem Ich in mir,
mehr als schnöde anverwandt.
Jetzt,
jetzt nun,
jetzt, die richtige Zeit.
Ein neues Jahr, ein neues Spiel,
ein neues Glück.
Noch Sehnsucht, noch Bitterkeit;
das Lebwohl, den Abschied, fest im Gepäck.
Ein Wagnis,
sogleich ein hehres Ziel,
so wie das Leben, so wie das Dauernde ist,
kein Weg führt mehr ins Zurück.
Auf, nun,
das der Weg,
die Liebe, der Schmerz,
noch weiter wachsen,
das Hoffen ins Vorne, die Einigkeit im Blick.
TJS |
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