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  Gedichte  -  Blumengedichte verschiedener Dichter
Ann
BeitragVerfasst am: 05.09.2006, 10:54  Neue Antwort erstellen
Gedichte
Blumengedichte verschiedener Dichter
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
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Frühlingslied

Leise zieht durch mein Gemüt
liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
kling hinaus ins Weite!
Kling hinaus bis an das Haus,
wo die Blumen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
sag, ich laß sie grüßen

Heinrich Heine
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Ann
BeitragVerfasst am: 05.09.2006, 10:55  Neue Antwort erstellen
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Die Rosen liegen auf dem Gras
wie kleine Fetzen
purpurroter Seide.

Oscar Wilde
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Ann
BeitragVerfasst am: 05.09.2006, 10:56  Neue Antwort erstellen
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Wenn die Rose
selbst sich schmückt,
schmückt sie auch den Garten.

Friedrich Rückert
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Ann
BeitragVerfasst am: 05.09.2006, 21:05  Neue Antwort erstellen
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Der Jasminstrauch

Grün ist der Jasminenstrauch
abends eingeschlafen.
Als ihn, mit des Morgens Hauch,
Sonnenlichter trafen,
ist er schneeweiss aufgewacht,
"Wie geschah mir in der Nacht?"
Seht, so geht es Bäumen,
die im Frühling träumen!

Friedrich Rückert
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Ann
BeitragVerfasst am: 06.09.2006, 19:38  Neue Antwort erstellen
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Wo du eine Rose züchtest,
mein Freund,
kann keine Distel wachsen.


Francis Hodgson Burnett
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Ann
BeitragVerfasst am: 11.09.2006, 11:51  Neue Antwort erstellen
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Wandle auf Rosen lange Zeit,
bis an das Ufer der Herrlichkeit.
Dort stehen Engel
mit Sternenkronen,
die werden dir
Liebe und Treue belohnen.


Aus dem 19. Jahrhundert
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Ann
BeitragVerfasst am: 11.09.2006, 11:53  Neue Antwort erstellen
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Die Zeit gebärt Rosen.

Portogiesisches Sprichwort
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Ann
BeitragVerfasst am: 03.11.2006, 18:41  Neue Antwort erstellen
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Nicht mit Rosen und Violen
Will ich schmücken dir das Haar -
Güldne Sterne will ich holen
Von des Himmels Hochaltar.
Nennt es immer ein Verbrechen
Und ein gottvergessen Lied!
Ja, ich wag es auszusprechen,
Was mir Gott im Traume riet.

Und die güldnen Sterne pflück ich
Wie die Blumen auf der Flur,
Und mit solchen Blumen schmück ich
Deine dunkeln Locken nur.


August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
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Ann
BeitragVerfasst am: 04.11.2006, 19:46  Neue Antwort erstellen
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O blühende Heide


O blühende Heide, welken wirst du *üssen!
Du Sternenantlitz, mußt du auch vergehn?
Es gäb ein andres Glück als dich zu küssen,
Und andre Wünsche als dich anzusehn?
Ihr Seelenaugen, warmes Licht der Liebe,
Erlöschen sollt ihr? nie mehr widerspiegeln
Die goldne Bläue über diesen Hügeln?
Du wärst dahin, und Erd und Himmel bliebe?

Ricarda Huch
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BeitragVerfasst am: 20.11.2006, 17:47  Neue Antwort erstellen
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Hyazinthen

Fern hallt Musik; doch hier ist stille Nacht,
Mit Schlummerduft anhauchen mich die Pflanzen;
Ich habe immer, immer dein gedacht;
Ich *öchte schlafen, aber du mußt tanzen.

Es hört nicht auf, es rast ohn Unterlaß;
Die Kerzen brennen und die Geigen schreien,
Es teilen und es schließen sich die Reihen,
Und alle glühen; aber du bist blaß.

Und du mußt tanzen; fremde Arme schmiegen
Sich an dein Herz; o leide nicht Gewalt!
Ich seh dein weißes Kleid vorüberfliegen
Und deine leichte, zärtliche Gestalt. ?

Und süßer strömend quillt der Duft der Nacht
Und träumerischer aus dem Kelch der Pflanzen.
Ich habe immer, immer dein gedacht;
Ich *öchte schlafen, aber du mußt tanzen.

Theodor Storm 1817 - 1888
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Ann
BeitragVerfasst am: 30.01.2007, 19:55  Neue Antwort erstellen
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Der Veilchenkranz
Ich wand mir einst einen Veilchenkranz
Bei Mondenschimmer und Sternenglanz,
Die Drossel sang und die Nachtigall schlug,
Laut klopfte das Herz, das im Busen ich trug.

Ach, dacht' ich, wenn der Morgen graut,
Wird auch mein Kränzchen überthaut;
Dann blühen die Veilchen noch einmal so schön,
Und werden den Tag über Kühlung mir weh'n.

Der Morgen graute, die Lerche schwang
Vom Saatgefilde sich auf und sang.
Die Nachtigall schwieg, es fiel der Thau,
Und schmückte mit Perlen die Blumenau.

Es wogt' und wallte das Flammenmeer
Der Morgenröthe von Osten her.
Ich sah mein Kränzchen vom Strahl umglüht,
Ich sah mein Kränzchen, es war verblüht.

Da freute mich des Morgens Licht,
Mich freute das Lied der Lerche nicht.
Ich weint' und blickte mit trübem Sinn
Auf meine verwelkten Blumen hin.

Ein Lüftchen wehte mir leise zu:
Du armer Jüngling, was weinest du?
Was blickst du auf's Kränzchen mit trübem Sinn?
Was einmal verwelkt, ist auf ewig dahin!

"Auf ewig?" rief ich voll bitterm Schmerz,
Und drückte die Blumen an's bange Herz.
Lebt wohl dann! ihr duftet auf ewig nicht mehr.
Das Kränzchen hieß Hoffnung; drum weint' ich so sehr.

Siegfried August Mahlmann
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BeitragVerfasst am: 30.01.2007, 20:01  Neue Antwort erstellen
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Burns, Robert

Schneeglöckchen und Primeln,
Sie schmückten die Au.
Es baden die Veilchen
sich morgens im Tau.
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Ann
BeitragVerfasst am: 30.01.2007, 20:06  Neue Antwort erstellen
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Schenk auch du ein Tränchen mir
Und pflückte mir ein Veilchen auf mein Grab.
Und mit deinem seelenvollen Blicke
Sieh dann sanft auf mich herab.
Weih mir eine Träne, und ach! schä*
dich nur nicht, sie mir zu weihn.
Oh, sie wird in meinem Diademe
Dann die schönste Perle sein!

Joachim Heinrich Campe
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BeitragVerfasst am: 04.03.2007, 13:02  Neue Antwort erstellen
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Die Malve

Wieder hab ich dich gesehen,
Blasse Malve! blühst du schon?
Ja! mich traf ein schaurig Wehen,
All mein Frühling welkt davon.
Bist du doch des Herbstes Rose
Der gesunknen Sonne Kind,
Bist die starre, düftelose,
Deren Blüten keine sind.
Gerne wollt' ich dich begrüßen,
Blühtest du nicht rosenfarb,
Lögst du nicht das Rot der Süßen,
Die noch eben glüht' und starb.
Heuchle nicht des Lenzes Dauer!
Du bedarfst des Scheines nicht;
Hast ja schöne, dunkle Trauer,
Hast ja weißes, sanftes Licht.

Ludwig Uhland
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