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  Eigene Gedichte von Gästen  -  grab
traumkind
BeitragVerfasst am: 01.03.2007, 11:50  Neue Antwort erstellen
Eigene Gedichte von Gästen
grab
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Stammgast
Stammgast


Anmeldungsdatum: 01.03.2007
Beiträge: 61
Wohnort: BaWü

( für einen freund )

blass scheint der mond vom himmel herab
beleuchtet fahl das modrige grab
wo faulender körper bestialisch stinkt
der tod mit seiner sense winkt

grell scheint die gleissende sonne am tag
auf das grab in dem ein körper lag
verwest ist nun das rohe fleisch
die seele entflohen ins ewige reich
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Tränen einer Rose
BeitragVerfasst am: 01.03.2007, 19:06  Neue Antwort erstellen
Eigene Gedichte von Gästen
grab
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Stammgast
Stammgast


Anmeldungsdatum: 19.02.2007
Beiträge: 24
Wohnort: Karlsruhe

ich finde es cool, ich selber höre ja solche musik. Man sollte sich immer gedanken über das sterben machen, das ist meine meinung...
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stilles
BeitragVerfasst am: 01.03.2007, 22:02  Neue Antwort erstellen
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grab
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Stammgast
Stammgast


Anmeldungsdatum: 18.02.2007
Beiträge: 37
Wohnort: Iserlohn

Ahoi!

Ich kenne zwar nicht den Hintergrund, aber: Es wühlt in meinen Erinnerungen und ich finde es sehr schön!

ICh glaube bei der guten Verpackung des Inhalts kommt es auf den Textfluß nicht an und ich glaube ich habs zu schnell gelesen.

Wenn du erlaubst, versuche ich mal da was dran zu ändern und ich würde es dir dann per PN zuschicken, um zu schauen ob dir das so recht ist. Wenn nicht: ich finde es schön und gut gelungen!
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seelenfunken
BeitragVerfasst am: 02.03.2007, 03:19  Neue Antwort erstellen
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grab
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Gartenmeister(in)
Gartenmeister(in)


Anmeldungsdatum: 24.03.2006
Beiträge: 519

hallo traumkind,

also, wenn man sich schon mit so einem großen thema, wie dem tod, befasst,
sollte man wenigstens annähernd etwas darüber wissen

bilder wie dieses >der tod mit seiner sense winkt< sind tiefstes mittelalter
und heute nicht mal witzig

dem gedicht mangelt es an ästhetik

lg sf

beachte bitte, gleiches zieht gleiches an
lies mal das buch "Dreißig Jahre unter den Toten"
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traumkind
BeitragVerfasst am: 02.03.2007, 10:52  Neue Antwort erstellen
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grab
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Stammgast
Stammgast


Anmeldungsdatum: 01.03.2007
Beiträge: 61
Wohnort: BaWü

Danke erstmal
für die vielseitigkeit eurer meinungen...

zum ersten *öchte ich hierzu sagen, dass der tod ein thema ist, mit welchem ich mich durchaus auch ernsthaft auseinandergesetzt habe...
doch *öchte ich ihn auch nicht zu finster betrachten und ihm unheilvolle macht verleihen. das gesetz der anziehung kenne ich wohl.
ist vielleicht für manche ein heikles und pikantes thema und die ansichten eben vielfältig.
ich betrachte den tod mit einer gewissen leichtigkeit, sind leben und sterben zwei seiten einer medaille.

ästhetik war mir bei diesem gedicht ebensowenig wichtig wie der fluss oder sonstigen schreibkriterien. daher darf es ruhig plump wirken...
( schreiben erfolgt bei mir eh nicht nach irgendwelchen regeln und ästhetischen gesichtspunkten )

der freund an den dieses gedicht damals ging, ist eine randfigur unserer gesellschaft und mit schönen worten nicht zu erreichen...es ging da eher um ein gewisses gefühl und der sensemann bildlich....

gerne darf jeder der lust hat hier veränderung nach seinem gutdünken vornehmen...neugierig naürlich auf das resultat.....

mit lieben grüssen an all die netten menschen hier

Anweisung

Lade die Toten zu Gast
die Träne fällt aufwärts
sie kommen

Die du liebst wie Lebende.

Niemals
den Lebenden
den du liebst

wie einen Toten.

Hilde Domin
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stilles
BeitragVerfasst am: 05.03.2007, 16:12  Neue Antwort erstellen
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grab
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Stammgast
Stammgast


Anmeldungsdatum: 18.02.2007
Beiträge: 37
Wohnort: Iserlohn

Hat ein wenig gedauert, aber hier dann mal meine Version des Gedichtes.

Wenns schlecht ist, bitte nicht hauen!

blass scheint der mond vom himmel herab
wo faulender körper bestialisch stinkt
beleuchtet er fahl das kalte grab
wo der tod mit seiner sense winkt

grell scheint die gleissende sonne am tag
die seele ist entflohen in das ewige reich
aus dem grab in dem ein körper lag
nur noch liegen alte knochen darin bleich

MfG
Stilles
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