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  Kurzgeschichten  -  Sommerregen
Ann
BeitragVerfasst am: 18.04.2010, 19:58  Neue Antwort erstellen
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Sommerregen
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 45159
Wohnort: Gronau

Hallo Bernadette,

eine spannend geschriebene Geschichte. Hatte am Schluss jemand etwas falsch verstanden?

Liebe Sonntagsgrüße
Ann
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FeelLetter
BeitragVerfasst am: 18.04.2010, 20:05  Neue Antwort erstellen
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Sommerregen
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Oberg
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Anmeldungsdatum: 12.06.2008
Beiträge: 403

Hallo Ann!

Manche übersehen durch ihre Engstirnigkeit, Ablehnung und Intoleranz einfach, wie schön das Leben sein kann. Sie übersehen, wie schön die Liebe ist und wie wichtig die Suche nach dem Glück.
Wie kann man sich für so viel Freude und Liebe schämen?

Einen schönen Sonntag noch,
viele Grüße FeelLetter
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Ann
BeitragVerfasst am: 18.04.2010, 20:15  Neue Antwort erstellen
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Sommerregen
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Anmeldungsdatum: 13.09.2004
Beiträge: 45159
Wohnort: Gronau

Liebe Bernadette,

wäre es mein Vater gewesen, hätte ich mich auch nicht wohl gefühlt. Bei einem Bruder wäre ich toleranter gewesen.
Die Gefühle der Menschen sind eben verschieden.

Liebe Grüße
Ann
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FeelLetter
BeitragVerfasst am: 18.04.2010, 22:53  Neue Antwort erstellen
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Sommerregen
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Oberg
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Anmeldungsdatum: 12.06.2008
Beiträge: 403

Liebe Ann,

ja, da hast du wohl recht, das würde wohl jeder so fühlen. Aber ist es nicht erstaunlich, wenn Sohn oder Tochter es akzeptieren (wer weiß, wie viel Zeit schon vergangen ist), weil sie ihren Vater lieben, auch wenn er so ist, wie er ist, oder eben genau deswegen, aber die Schwester tut es nicht? Die Schwester, die nicht jeden Tag mit ihrem Bruder verbringt, die eine eigene Familie hat, die all das nur ablehnt, weil das ganze Schwulsein ihr zu sehr in die Öffentlichkeit rückt. Aber nicht, weil es irgendwas ändert.
Wenn euer Vater plötzlich gesteht, er ist schwul, was ändert sich dann? Es ändert sich die Sicht auf die Vergangenheit, auf die Mama-Papa-Beziehung, es ändert sich das Vorbild, es ändert sich einfach alles, die ganze Welt, wie man sie immer gesehen hat, die Familie, einfach alles.
Doch für die erwachsene Schwester, die in einem anderen Haus wohnt, mit anderem Ehemann, mit anderen Kindern, die ihren Bruder nur alle zwei Wochen sieht, was ändert sich für sie?
Es ändert sich die Sicht auf die Kindheit. Doch eigentlich ist er immer noch ihr Bruder. Sie kann mit ihm Essen gehen, ins Kino, irgendwohin. Sie kann alles mit ihm machen, über alles mit ihm reden.
Sie kann sich die Zeit nehmen, um das erst einmal zu verdauen, aber dann sollte sie verstehen. Verstehen, dass sich für sie nicht viel ändern wird.

Menschen, die nur an der Öffentlichkeit leiden, verletzen die, die unter wahren Schmerzen leiden.

In diesem Sinne,
allen viel Mut, sich für das richtige zu entscheiden,
FeelLetter
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Juska
BeitragVerfasst am: 18.04.2010, 22:57  Neue Antwort erstellen
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 6017

hallo Bernadette,
ebenso hatte ich mich kürzlich im Theater gefreut, als ich in die Augen
einer Dame sah, mit der ich nach einem Umweltfilm noch lange geredet hatte. Ich freute mich sie so putzmunter zu sehen, denn sie war gesundheitlich nicht so gut drauf. Sie hatte MS und ihren Rollator schob sie noch immer. Aber sie war in Gesellschaft. (vermutlich ihre Mutter und ein paar Tanten).

Schön wie du dich mit deinem Vater freust.

Liebe Grüße Juska
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sonic.
BeitragVerfasst am: 19.04.2010, 10:27  Neue Antwort erstellen
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Gartenmeister(in)
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Anmeldungsdatum: 10.11.2009
Beiträge: 2467

Hallo Bernadette,

In deiner Kurzgeschichte störte mich dieses immer wieder kehrende lachen.
Als Frau fühlt man sich doch etwas ausgelacht, weil man oft auch nur mißbraucht wird um den natürlichen Kreislauf zu erhalten, wie auch immer.
Ich *öchte nicht klagen aber Kinder allein groß zuziehen ist dann wohl doch besser, nur nicht normal. Es wurde die große Liebe vorgegaugelt und noch von der Macht unterstützt. Und Frauen waren immer nur Notgeil, wenn Kinder kamen. Am Besten man ist ehrlich von Anfang an und bewirft eine Frau nicht noch mit Steinen.
Ansonsten wünsche ich mir wirklich mehr Toleranz mit den Gefühlen von anderen.
Sei ganz lieb gegrüßt
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